Hollywood Sounds mit Daniel Hope

  • Hope erzählt die Geschichten einiger der größten Filmmusik-Kompositionen. Vergrößern
    Hope erzählt die Geschichten einiger der größten Filmmusik-Kompositionen.
    Fotoquelle: ZDF
  • Daniel Hope spielt Hollywood-Klassiker. Vergrößern
    Daniel Hope spielt Hollywood-Klassiker.
    Fotoquelle: ZDF
Unterhaltung, Talk und Musik
Hollywood Sounds mit Daniel Hope

Infos
Online verfügbar von 13/07 bis 20/07
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
arte
Fr., 13.07.
05:00 - 06:15


An seiner üppigen Orchestrierung und den schwelgerischen Klängen lässt sich sofort erkennen, dass Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert von 1945 aus der Feder eines äußerst erfolgreichen und mit zwei Oscars ausgezeichneten Filmmusik-Komponisten stammt. Daniel Hopes Programm wird ergänzt mit zwei Stücken, die eigens für ihn arrangiert wurden: "Prelude" und "Love Theme" aus Alfred Hitchcocks Film "Spellbound" ("Ich kämpfe um dich"), komponiert von Miklós Rózsa. Außerdem eine Suite für Violine und Orchester mit Songs von Kurt Weill, darunter Klassiker wie "Mack the Knife", "Speak Low" und "September Song". All diese Komponisten verbindet, dass sie ursprünglich aus Europa stammten, ihre große Karriere aber in Amerika machten. Korngold und Weill waren Juden und verließen ihre Heimat, um sich vor den Nazis in Sicherheit zu bringen. Rózsa arbeitete als Filmmusik-Komponist zunächst in London und siedelte später nach Hollywood über. Einer der ersten Filme, für die er dort die Musik schrieb, war "Spellbound", wofür er auch den ersten seiner drei Oscars erhielt. Fast 100 weitere Soundtracks folgten, darunter zu Klassikern wie "Ben Hur". Anders als Korngold und Rózsa arbeitete Weill nicht für den Film, sondern für die Bühne. Am Broadway schrieb er Hits wie "Lady in the Dark" oder "One Touch of Venus", die Hollywood-Verfilmungen ließen nicht lange auf sich warten. Daniel Hope gehört zu den profiliertesten Geigern der Gegenwart. Er ist ein inspirierender Musiker und setzt mit seiner klugen Programmgestaltung immer wieder Akzente, die weit über die Musik hinausweisen.


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