Oktober 1998. Im letzten Agentenprozess des Kalten Krieges werden drei US-Bürger wegen Spionage für die DDR verurteilt. Für Kurt Stand alias "Junior", seine Ehefrau Theresa Squillacote alias "Schwan", und James Clark alias der "Professor", ist es das Schlusskapitel ihrer jahrelangen Karrieren als "Kundschafter für den Frieden". Nur wenige Amerikaner hegten Sympathien für die DDR - für sie zu spionieren war unvorstellbar. Woher kam die Überzeugung, ihre Arbeit sei der "Kampf für eine gerechte Sache"? Kurt Stands Eltern flohen aus Nazideutschland in die USA, sein Vater gehörte später zu den wenigen Top-Quellen der DDR. Er blieb unentdeckt. Die Eltern arrangierten ein Treffen ihres Sohnes mit der Staatssicherheit. Das MfS ließ "Junior" nach weiteren "Gesprächspartnern" suchen, so kamen auch der "Schwan" und der "Professor" ins Boot. Bald begann die heimliche Ausbildung, um in die Machtzentren der USA einzudringen.