«Hopp Schwiiz!» - Für wen schlägt das Fanherz?

Richard und Ruth Voser (1. und 2. v.l.) halten der Nati die Treue Vergrößern
Richard und Ruth Voser (1. und 2. v.l.) halten der Nati die Treue
Fotoquelle: SRF
Report, Reportage
«Hopp Schwiiz!» - Für wen schlägt das Fanherz?

Infos
Produktionsland
Schweiz
Produktionsdatum
2018
SF1
So., 16.09.
21:40 - 22:10


Ruth und Richard Voser aus Igis verpassen seit zwölf Jahren kaum ein Spiel der Schweizer Nati. Im gleichen Flugzeug wie die Nationalmannschaft und deren Tross sind sie schon auf die Färöer, nach Ungarn und Israel geflogen und haben so Länder und Städte kennengelernt, die sie ohne die Schweizer Nati nie besucht hätten. Hinter Ruth und Richard Voser liegt eine aufregende und anstrengende Fussballwoche ? der geglückte Auftakt in der «Nations League» in St. Gallen und, tags darauf, die Reise zusammen mit ihren Idolen nach Leicester. Beim 6:0-Sieg gegen Island in St. Gallen jubelten den Schweizer Torschützen auch die Spieler des albanischen Fussballclubs FC Besa zu. Coach Vincenc Lazraj, 28, ist Schweizer und kam mit seinen Eltern als Fünfjähriger aus Albanien in die Schweiz. Seine Fussballkarriere führte ihn durch verschiedene Ostschweizer Clubs, beim FC Besa ist er hängengeblieben. Es seien die Freundschaften, die Verbundenheit auch der Spielerfamilien, die er so schätze am Verein. Trotz der Freude über den Sieg der Schweizer Nati gegen Island ? der Höhepunkt seiner Fussballwoche war ein anderer: Das 3. Liga-Spiel gegen den FC Gossau am Sonntag, das entscheidende Weichen stellen sollte zum ersehnten Aufstieg der Mannschaft in die 2. Liga. «Reporter» lauscht dem Herzschlag der Schweizer Fans und hört ? neben dem lauten Pochen für Vladimir Petkovic und seine Männer ? verschiedene Nebengeräusche: Zur Treue der gestandenen Nati-Fans in Leicester gesellt sich ein melancholisches Bedauern darüber, dass die Schweizer Nati-Spieler künftig wohl noch viel häufiger Namen wie Mbabu, Akanji, Ajeti und Zakaria tragen werden. Demgegenüber schlagen in der Brust von Vincenc Lazraj zwei Fussballherzen. Und das sei gut so: «Ich tue doch der Schweiz nichts zuleide, wenn ich zu meinen albanischen Wurzeln stehe», sagt der 28-jährige Coach des FC Besa.


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