Hungriger Drache

  • "China hat gerade erst damit begonnen, in Deutschland zu investieren", erklärt Botschafter Shi Mingde im Gespräch mit den "ZDFzoom"-Autoren Nicolai Piechota und Nina Behlendorf. Chinesische Anleger haben im vergangenen Jahr in Deutschland weit mehr als zehn Milliarden Euro investiert. Vergrößern
    "China hat gerade erst damit begonnen, in Deutschland zu investieren", erklärt Botschafter Shi Mingde im Gespräch mit den "ZDFzoom"-Autoren Nicolai Piechota und Nina Behlendorf. Chinesische Anleger haben im vergangenen Jahr in Deutschland weit mehr als zehn Milliarden Euro investiert.
    Fotoquelle: ZDF/Lendert de Jong
  • Huanping Zhang ist Chef der Eurasian Consulting. Die Frankfurter Agentur hilft chinesischen Investoren in Deutschland Fuß zu fassen. Pekings Masterplan beflügelt die Geschäfte der Agentur. Vergrößern
    Huanping Zhang ist Chef der Eurasian Consulting. Die Frankfurter Agentur hilft chinesischen Investoren in Deutschland Fuß zu fassen. Pekings Masterplan beflügelt die Geschäfte der Agentur.
    Fotoquelle: ZDF/Ralph Zeilinger
  • Chinesische Investoren kaufen deutsche Firmen, doch was wird aus den Arbeitsplätzen? Manche Mitarbeiter sind skeptisch. Experten befürchten den Ausverkauf Deutschlands. Vergrößern
    Chinesische Investoren kaufen deutsche Firmen, doch was wird aus den Arbeitsplätzen? Manche Mitarbeiter sind skeptisch. Experten befürchten den Ausverkauf Deutschlands.
    Fotoquelle: ZDF/Armin Vater
  • Gekommen, um zu lernen: Investor Wang rette den Kranhersteller Wilbert vor einigen Jahren vor der Insolvenz. Den Chinesen reizte der Standort Deutschland. Und die Aussicht, von den Deutschen "möglichst viel zu lernen", erklärt er gegenüber "ZDFzoom"-Reporter Nicolai Piechota. Vergrößern
    Gekommen, um zu lernen: Investor Wang rette den Kranhersteller Wilbert vor einigen Jahren vor der Insolvenz. Den Chinesen reizte der Standort Deutschland. Und die Aussicht, von den Deutschen "möglichst viel zu lernen", erklärt er gegenüber "ZDFzoom"-Reporter Nicolai Piechota.
    Fotoquelle: ZDF/Armin Vater
  • Komplizierte Mess- und Regeltechnik "Made in Germany": Ulrich Demuth von der Firma WIKA kämpft seit Jahren gegen chinesische Plagiate. Sie schaden nicht nur dem Umsatz, sondern auch dem Image. Vergrößern
    Komplizierte Mess- und Regeltechnik "Made in Germany": Ulrich Demuth von der Firma WIKA kämpft seit Jahren gegen chinesische Plagiate. Sie schaden nicht nur dem Umsatz, sondern auch dem Image.
    Fotoquelle: ZDF/Ralph Zeilinger
Report, Dokumentation
Hungriger Drache

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ZDFinfo
So., 10.06.
09:15 - 09:43
Chinas Gier nach deutschen Firmen


Chinas Wirtschaft ist hungrig: In einem nie dagewesenen Ausmaß umwerben chinesische Geldgeber deutsche Firmen. Im Fokus stehen Know-how und Technologie "Made in Germany". Noch gilt China in vielen Bereichen als unterentwickelt. Doch mit dem Masterplan "Made in China 2025" wollen Pekings Machthaber das Land zum Weltmarktführer machen. Damit das gelingt, hilft der Staat bei Firmenübernahmen im Ausland mit Kapitalspritzen nach. Immer häufiger werden deutsche Unternehmen von chinesischen Investoren umworben und übernommen. Allein im vergangenen Jahr flossen für Übernahmen und Firmenbeteiligungen mehr als zehn Milliarden Euro von China nach Deutschland. Dabei geht es den Investoren aus Fernost vor allem um den Zugang zum deutschen Markt, um deutsche Technik und Know-how. Aktuelles Beispiel: die Übernahme der Firma Romaco, einem Anbieter von Verpackungs- und Prozesstechnologie, durch die chinesische Truking Group vor wenigen Wochen. "Wir vertrauen darauf, unsere 'großen' Konkurrenten einzuholen und eines Tages zu überholen", verkündete ein sichtlich stolzer Truking-Chairman der Karlsruher Belegschaft. Die "ZDFzoom"-Autoren Nina Behlendorf und Nicolai Piechota beleuchten, wie konsequent die Investitions-Offensive aus Fernost umgesetzt wird und welche Rolle dabei der Masterplan 2025 spielt. Denn während viele Unternehmer die chinesische Shopping-Tour durchaus positiv bewerten, weil frisches Kapital in die Firma kommt und Perspektiven geschaffen werden, warnt Jost Wübbeke vom Mercator-Institut für China-Studien: "Es gibt einen zunehmenden Teil von Investitionen, die durch staatliche Akteure vorangetrieben werden. Dahinter stehen große industriepolitische Strategien, und deren Ziel ist es, ausländische Produkte durch chinesische Produkte zu ersetzen." Fest steht: Die großen Unterschiede zwischen den Wirtschafts- und Rechtssystemen stellen deutsche Unternehmer und die deutsche Politik vor große Herausforderungen. "ZDFzoom" stellt deshalb auch die Frage: Sind Wirtschaft und Politik vorbereitet auf den "hungrigen Drachen" China? Mehr unter www.zoom.zdf.de


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