Ministerialdirektor von Schnorr (Werner Finck) kommt höchstpersönlich aus dem Kultusministerium nach Tuttelbach, als er entdeckt, dass Dr. Peter Bach (Peter Alexander) an der dortigen Zwergschule unterrichtet. Der hoch qualifizierte Pädagoge ist versehentlich in dem Nest gelandet, fühlt sich aber mit seinem Neffen Jan (Heintje) sehr wohl in der ländlichen Idylle. Von Schnorrs Besuch in Tuttelbach hat Folgen: Zunächst steckt der Ministerialdirektor mit seiner Zigarre versehentlich die Schule in Brand, dann schickt er Dr. Bach an das Mommsen-Gymnasium, wo Pepe Nietnagel (Hansi Kraus) und die berüchtigte Klasse 12a dem neuen Lehrer mit Misstrauen entgegensehen. Dr. Bach gewinnt jedoch auf Anhieb Sympathien, auch die junge Musiklehrerin Julia Schumann (Gerlinde Locker) ist sehr angetan von ihm. Das bringt Jan auf den Gedanken, aus den beiden ein Paar zu machen. Die konservativen Herren des Kollegiums - wie Professor Blaumaier (Alexander Golling) und Oberstudienrat Dr. Knörz (Rudolf Schündler) - sind allerdings entsetzt über die neuen Methoden, die der junge Kollege einführt, und möchten ihn schnell wieder loswerden. Auch Direktor Taft (Theo Lingen) steht zunächst auf ihrer Seite, bis Pepe Nietnagel ihm einen Bären aufbindet. Auch sonst ist der einfallsreiche Paukerschreck sehr aktiv. "Hurra, die Schule brennt!" gehört zu den erfolgreichen "Lümmelfilmen" der späten 60er und frühen 70er Jahre. Heintje, damals auf dem Höhepunkt seiner Popularität, singt als Film-Neffe von Peter Alexander seine beliebtesten Lieder, für handfesten Witz sorgen Komiker wie Theo Lingen und Werner Finck.