Philipp und Anna leben im Berliner Babyboom-Kiez Kreuzberg. Auch sie gehen gerne auf den Spielplatz, allerdings mit ihrer kleinen Nichte Nele. Vom plötzlichen Kinderwunsch Philipps möchte Anna nichts wissen. Sie ist auf dem Sprung zu einer Professur und besteht auf die alte Abmachung: kK - keine Kinder! Je inniger er seiner Frau den Baby-Antrag macht, umso deutlicher fällt ihre Abfuhr aus. Denn sie hat bereits Verantwortung für ihre jüngere Schwester Emmi übernehmen müssen, die ein Baby war, als ihre Mutter starb. Jetzt möchte Anna ihr eigenes, unabhängiges Leben führen - ohne Nachwuchs. Doch kinderlos zu sein, nervt Philipp zunehmend, es fehlt ihm etwas. Bei den eigenen Eltern gerät der einzige Sohn auf ein Nebengleis. Hella und Ulf haben sich, statt weiter auf Enkel zu warten, kurzerhand über die "Initiative Wunschoma" mit der kleinen Uma ein Patenkind ins Haus geholt. Dass die seine kompletten Spielsachen bekommt, kann Philip in letzter Minute verhindern! Als Anna die ersehnte Professur in Leipzig antreten will, sieht Philipp seinen Wunsch endgültig schwinden. Eine Pendelbeziehung wäre das Aus für alle Familienträume. Nun heißt es handeln: Anna muss vorher schwanger werden. Wer fragt schon nach, wenn der ersehnte Spross erst einmal da ist. Doch kann im Ringen um diesen Interessenskonflikt auch die Liebe bestehen? Er möchte unbedingt Nachwuchs, sie aber nicht - um diesen Konflikt geht es bei einem ansonsten rundum glücklichen Paar in "Ich will ein Kind von Dir" mit zwei "Tatort"-Stars in den Hauptrollen. Felix Klare kämpft in der Rolle des verhinderten Vaters in Torschlusspanik für seinen Kinderwunsch. Franziska Weisz spielt überzeugend eine Frau, die ihren Lebenstraum von einer wissenschaftlichen Karriere nicht ihm zuliebe opfern möchte. Regisseur Ingo Rasper und Autorin Katrin Bühring drehen in der Beziehungskomödie die gängigen Geschlechterrollen um und zeigen, dass für Akademikerinnen auch mit einem kinderliebenden Partner längst nicht alle Fragen gelöst sind.