Im Dunkeln sehen

  • Im Sommer 1981 verlor der Schriftsteller und Theologieprofessor John Hull das Sehvermögen und begann, seine täglichen Notizen mit einem Diktiergerät aufzuzeichnen. (Spielszene) Vergrößern
    Im Sommer 1981 verlor der Schriftsteller und Theologieprofessor John Hull das Sehvermögen und begann, seine täglichen Notizen mit einem Diktiergerät aufzuzeichnen. (Spielszene)
    Fotoquelle: ARTE France
  • Das Werk gibt einen zugleich sensuellen und intellektuellen Einblick in das ungewöhnliche Leben eines Mannes, der das Sehvermögen verloren hat und nun eine Welt erkundet, die für die Augen unsichtbar ist. (Spielszene) Vergrößern
    Das Werk gibt einen zugleich sensuellen und intellektuellen Einblick in das ungewöhnliche Leben eines Mannes, der das Sehvermögen verloren hat und nun eine Welt erkundet, die für die Augen unsichtbar ist. (Spielszene)
    Fotoquelle: ARTE France
  • Der Film schildert drei Jahre voller intensiver Erfahrungen aus dem Leben des Erblindeten: so auch das Aufwachsen seiner ältesten Tochter und die Geburt zweier weiterer Kinder. (Spielszene) Vergrößern
    Der Film schildert drei Jahre voller intensiver Erfahrungen aus dem Leben des Erblindeten: so auch das Aufwachsen seiner ältesten Tochter und die Geburt zweier weiterer Kinder. (Spielszene)
    Fotoquelle: ARTE France
  • In seinen Einträgen beschäftigte John Hull sich mit sehr persönlichen Aspekten seiner Existenz, wie der Beziehung zu seiner Frau. (Spielszene) Vergrößern
    In seinen Einträgen beschäftigte John Hull sich mit sehr persönlichen Aspekten seiner Existenz, wie der Beziehung zu seiner Frau. (Spielszene)
    Fotoquelle: ARTE France
  • Die Regisseure von "Im Dunkeln sehen - Notizen eines Blinden” durften die Aufzeichnungen exklusiv nutzen und legten sie als Audiospur unter ihren Film. Vergrößern
    Die Regisseure von "Im Dunkeln sehen - Notizen eines Blinden” durften die Aufzeichnungen exklusiv nutzen und legten sie als Audiospur unter ihren Film.
    Fotoquelle: ARTE France
Report, Dokumentation
Im Dunkeln sehen

Infos
Audiodeskription, Synchronfassung, Online verfügbar von 03/01 bis 11/01
Produktionsland
Frankreich / Großbritannien
Produktionsdatum
2015
arte
Fr., 04.01.
01:55 - 03:20
Notizen eines Blinden


Im Sommer 1981 verlor der Schriftsteller und Theologieprofessor John Hull das Sehvermögen und begann, seine täglichen Notizen mit einem Diktiergerät aufzuzeichnen. Anhand dieser Aufnahmen schildert der Film drei Jahre voller intensiver Erfahrungen aus dem Leben des Erblindeten: die Hochzeitsreise mit seiner neuen Frau, das Aufwachsen seiner ältesten Tochter, die Geburt zweier weiterer Kinder, neue Methoden des Lesens und Unterrichtens, der Versuch einer Rückkehr zu seinen australischen Wurzeln. John Hull versucht, sich an sein neues Leben anzupassen und es vor allem zu verstehen: "Da wurde mir bewusst, dass ich mich meiner Blindheit stellen musste. Wenn ich sie nicht verstand, würde sie mich überwältigen." Sein Tagebuch ist eine faszinierende Reflexion über Gedächtnis, Bewusstsein und Wahrnehmung. Mit wissenschaftlicher, aber auch poetischer Präzision entfaltet John Hull eine gesichtslose Welt, in der Tag und Nacht eins sind - ein Schattenreich, das nicht nur seine Erinnerungen, sondern sein ganzes Leben zu verschlingen droht. Auf besondere Art und Weise erzählt der Film auch davon, wie man Verluste akzeptiert und noch einmal neu beginnen kann.


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