Der Film öffnet die Türen zu einer undurchdringlichen Welt und begleitet den politischen Kampf für ein neues Datenschutzgesetz in der EU - eine fesselnde und hochbrisante Geschichte über eine Handvoll Politiker, Lobbyisten, Diplomaten und Bürgerrechtler, die um den Schutz der Privatsphäre in der digitalen Welt ringen. Der Film gewährt einen einmaligen Blick in den Maschinenraum der EU und damit in die Wirklichkeit der modernen Demokratie. Der grüne EU-Parlamentarier Jan Philipp Albrecht und die konservative EU-Kommissarin Viviane Reding bilden eine ungewöhnliche Allianz, wenn es darum geht, die Grundrechte gegen die Gefahren von Big Data und Massenüberwachung zu verteidigen in einem harten, politisch komplexen Machtapparat, in dem Intrigen, Erfolg und Scheitern so nahe beieinanderliegen. Zweieinhalb Jahre hat David Bernet den Gesetzgebungsprozess der EU-Datenschutzreform begleitet und zu einem abendfüllenden Dokumentarfilm verdichtet, der die komplexe Architektur der Mächte sowie den Zustand der modernen Demokratie spannend und sinnlich erlebbar macht. Spätestens seit Edward Snowdens Enthüllungen ist klar, dass sich die Welt im Datenrausch befindet und die persönlichsten Informationen aller zur Ressource geworden sind: Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts - wer sie hat, hat das Geld und damit die Macht. Doch wer kontrolliert diesen Zugriff auf private Daten? Und was bedeutet das für die Gesellschaft? "Im Rausch der Daten" ist die TV-Fassung des erfolgreichen Kino-Dokumentarfilms "Democracy - Im Rausch der Daten", der 2015 uraufgeführt wurde und in Deutschland, Luxemburg, Großbritannien, Österreich und Frankreich ins Kino kam. "Democracy" wurde 2016 für den deutschen Filmpreis "Lola" nominiert und gewann unter anderem den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2017. Die Deutsche Film- und Medienbewertungsstelle zeichnete diesen Dokumentarfilm mit dem "Prädikat besonders wertvoll" aus.