Im Zauberwald - Die Eiben von Paterzell

  • Eiben sind zweigeschlechtlich. Im Spätsommer erkennt man weibliche Eiben besonders gut - an ihren reifen, roten Früchten. Das Fruchtfleisch ist essbar und als einziger Teil der Eibe nicht giftig. Der dunkle Fruchtkern allerdings schon - und es reichen einige davon, um einen Menschen umzubringen. Vergrößern
    Eiben sind zweigeschlechtlich. Im Spätsommer erkennt man weibliche Eiben besonders gut - an ihren reifen, roten Früchten. Das Fruchtfleisch ist essbar und als einziger Teil der Eibe nicht giftig. Der dunkle Fruchtkern allerdings schon - und es reichen einige davon, um einen Menschen umzubringen.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Hunderte von Wasserläufen und Bächen durchziehen den Eibenwald. Wenn es im Winter lange genug kalt ist, erstarrt der Wald vielerorts in ebenso bizarrer wie vergänglicher Eiskunst. Vergrößern
    Hunderte von Wasserläufen und Bächen durchziehen den Eibenwald. Wenn es im Winter lange genug kalt ist, erstarrt der Wald vielerorts in ebenso bizarrer wie vergänglicher Eiskunst.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Jahrhunderte lang vom Wasser überspült hat sich auf dieser Lichtung im Hang eine Sinterterrasse aus Kalktuff gebildet. Tuff liegt im gesamten Wald unter einer dünnen Humusschicht verborgen und bietet den Eiben hervorragende Wachstumsbedingungen. Vergrößern
    Jahrhunderte lang vom Wasser überspült hat sich auf dieser Lichtung im Hang eine Sinterterrasse aus Kalktuff gebildet. Tuff liegt im gesamten Wald unter einer dünnen Humusschicht verborgen und bietet den Eiben hervorragende Wachstumsbedingungen.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Im Paterzeller Eibenwald bleibt die Natur weitgehend sich selbst überlassen. Totholz wird nicht aus dem Wald geschafft, sondern darf an Ort und Stelle verwittern. Dieser Baumstumpf bietet Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Kleintiere. Vergrößern
    Im Paterzeller Eibenwald bleibt die Natur weitgehend sich selbst überlassen. Totholz wird nicht aus dem Wald geschafft, sondern darf an Ort und Stelle verwittern. Dieser Baumstumpf bietet Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Kleintiere.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Die "Feuereibe" im Winter. Seit Jahren bewacht die ausgebrannte Krone der ehemals ältesten Eibe im Wald wie ein Fabelwesen diese Lichtung. Für die einen ist sie "das Krokodil", andere sehen in der bizarren Skulptur eine Riesenkrake. Vergrößern
    Die "Feuereibe" im Winter. Seit Jahren bewacht die ausgebrannte Krone der ehemals ältesten Eibe im Wald wie ein Fabelwesen diese Lichtung. Für die einen ist sie "das Krokodil", andere sehen in der bizarren Skulptur eine Riesenkrake.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Hunderte von Wasserläufen und Bächen durchziehen den Eibenwald. Wenn es im Winter lange genug kalt ist, erstarrt der Wald vielerorts in ebenso bizarrer wie vergänglicher Eiskunst. Vergrößern
    Hunderte von Wasserläufen und Bächen durchziehen den Eibenwald. Wenn es im Winter lange genug kalt ist, erstarrt der Wald vielerorts in ebenso bizarrer wie vergänglicher Eiskunst.
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  • Hunderte von Wasserläufen und Bächen durchziehen den Eibenwald. Wenn es im Winter lange genug kalt ist, erstarrt der Wald vielerorts in ebenso bizarrer wie vergänglicher Eiskunst. Vergrößern
    Hunderte von Wasserläufen und Bächen durchziehen den Eibenwald. Wenn es im Winter lange genug kalt ist, erstarrt der Wald vielerorts in ebenso bizarrer wie vergänglicher Eiskunst.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Niemand weiß, wie lange dieser Eibenstamm seine Krone noch tragen kann. Eines Tages wird er sie abwerfen. Natürlicher Verfall - und ganz normal für alte Eiben. Fast alle alten Bäume im Paterzeller Eibenwald sind hohl. Vergrößern
    Niemand weiß, wie lange dieser Eibenstamm seine Krone noch tragen kann. Eines Tages wird er sie abwerfen. Natürlicher Verfall - und ganz normal für alte Eiben. Fast alle alten Bäume im Paterzeller Eibenwald sind hohl.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Die "Feuereibe" im Winter. Seit Jahren bewacht die ausgebrannte Krone der ehemals ältesten Eibe im Wald wie ein Fabelwesen diese Lichtung. Für die einen ist sie "das Krokodil", andere sehen in der bizarren Skulptur eine Riesenkrake. Vergrößern
    Die "Feuereibe" im Winter. Seit Jahren bewacht die ausgebrannte Krone der ehemals ältesten Eibe im Wald wie ein Fabelwesen diese Lichtung. Für die einen ist sie "das Krokodil", andere sehen in der bizarren Skulptur eine Riesenkrake.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
Natur+Reisen, Pflanzen
Im Zauberwald - Die Eiben von Paterzell

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2008
BR
Fr., 16.11.
10:25 - 11:10


Der Paterzeller Eibenwald ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns. Anderthalb Jahre lang hat ein Filmteam die Natur in diesem Wald beobachtet - im Sommer, im Winter, bei Tag und Nacht, bei Sonne, Eis und Regen. Es war nicht leicht, dem Zauberwald, dessen Magie sich oft nur für kurze Momente offenbart, seine Geheimnisse mit Kamera und Mikrofon zu entlocken. Der Paterzeller Eibenwald ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns. 1939 dazu erklärt, umfasst das geschützte Areal heute fast 88 Hektar - ein knapper Quadratkilometer, auf dem heute etwa 2.300 Eiben stehen. Der wilde Wald am Alpenrand gilt als das wohl größte Eibenvorkommen Deutschlands - und er hat es, im wahrsten Sinne des Wortes, in sich. Wer seinen Fuß in diesen Zauberwald setzt, begibt sich auf eine Entdeckungsreise. Der Wald hat dem Filmteam gelehrt, was der Film den Zuschauer lehren kann: die Schönheit des Augenblicks zu genießen - und ihre Vergänglichkeit.


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