Im leichten Flug - Die Wiesenweihe

Natur+Reisen, Tiere
Im leichten Flug - Die Wiesenweihe

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2002
BR
So., 05.08.
11:15 - 12:00


Die Wiesenweihe ist selten geworden. In Mittelfranken gibt es allerdings noch Horste dieser Raubvögel. Hubertus und Ulrike Meckel haben den Vogelkundler Herbert Klein aus Uffenheim bei seiner Arbeit begleitet, von der Brutbetreuung bis zur Beringung der Jungvögel. Dabei haben sie viel über das Leben der Wiesenweihe und die Maßnahmen zur Arterhaltung dieses Raubvogels erfahren. Ähnlich einer Möwe gaukelt sie im niedrigen Flug über die Felder. Ihre elegante Leichtigkeit unterscheidet die Wiesenweihe vom schwerfälligeren Mäusebussard, dessen Revier sie oft teilt. Im April kehrt sie, wie ihre Verwandten, die Rohrweihe und Kornweihe, aus ihrem afrikanischen Winterquartier zurück. In den letzten Jahren hat sich dieser vom Aussterben bedrohte Greifvogel immer häufiger in Bayern niedergelassen. Die weitläufigen Ebenen Mittel- und Unterfrankens sind ihre bevorzugten Brutgebiete. Als Bodenbrüter baut sie ihr Nest meist in Wintergerste- oder Weizenfeldern, da die Halme des Getreides im April höher stehen als die der Wiesen und bessere Deckung bieten. Doch dies bringt die Brut in tödliche Gefahr: Schon Ende Juni, noch bevor die Jungen flügge sind, beginnt die Ernte mit den Mähdreschern. Erst ein Wiesenweihen-Schutzprogramm, das europaweit vom Vogelschutzbund zusammen mit den Landwirten realisiert wird, hat bewirkt, dass wieder Wiesenweihen in größerer Zahl über den Feldern Frankens zu sehen sind. Hubertus und Ulrike Meckel begleiten mit der Kamera einen passionierten Vogelschützer, konnten mit seiner Hilfe einige Brutplätze ausmachen und das Leben der Wiesenweihen und sogar einen Horst aus nächster Nähe beobachten.


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