"Imfura" bedeutet auf Kinyarwanda der Erstgeborene, der Edle, der Gentleman. Gisa, der edle junge Mann, der sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit begibt, trägt einen Teil der Erinnerung in sich. Aber als es zum Streit um das Erbe kommt und er seine Position verteidigen muss, ist er auf einmal allein. Die Ruine des elterlichen Hauses repräsentiert die sichtbaren Überreste des Genozids. Die hybride Form des Films, die Verquickung von dokumentarischem und inszeniertem Material, gibt ihm seine Unmittelbarkeit und Stärke.