In der Welt zuhause

  • Obwohl das Salz ihre Böden vergiftet, bleiben die Chipaya am Poopó-See: Es ist ihnen gelungen, diesen unwirtlichen Landstrich durch den geschickten Umgang mit Wasser und eine Architektur, die dem rauen, trockenen Klima der Hochebene trotzt, urbar zu machen. Vergrößern
    Obwohl das Salz ihre Böden vergiftet, bleiben die Chipaya am Poopó-See: Es ist ihnen gelungen, diesen unwirtlichen Landstrich durch den geschickten Umgang mit Wasser und eine Architektur, die dem rauen, trockenen Klima der Hochebene trotzt, urbar zu machen.
    Fotoquelle: ARTE F
  • Philippe Simay (Mi.) wird von den Chipaya zum Essen eingeladen: Das Gericht nennt sich Pizara und wird aus Quinoa und Käse gemacht. Vergrößern
    Philippe Simay (Mi.) wird von den Chipaya zum Essen eingeladen: Das Gericht nennt sich Pizara und wird aus Quinoa und Käse gemacht.
    Fotoquelle: ARTE F
  • Die Lamas sind für die Chipaya zweitrangig. Der Anbau der Pflanzen ist das Wichtigste. Vergrößern
    Die Lamas sind für die Chipaya zweitrangig. Der Anbau der Pflanzen ist das Wichtigste.
    Fotoquelle: ARTE F
  • Philippe Simay (Mi.) lässt sich von zwei Chipaya-Männern das Lameo-Verfahren erklären. Ohne dieses Know-how, das sie seit dem 16. Jahrhundert beherrschen, könnten die Chipaya nichts anbauen und müssten woanders leben. Vergrößern
    Philippe Simay (Mi.) lässt sich von zwei Chipaya-Männern das Lameo-Verfahren erklären. Ohne dieses Know-how, das sie seit dem 16. Jahrhundert beherrschen, könnten die Chipaya nichts anbauen und müssten woanders leben.
    Fotoquelle: ARTE F
Report, Dokumentation
In der Welt zuhause

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 11/02 bis 03/03
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2017
arte
Mo., 11.02.
17:10 - 17:40
Bolivien - Die Erdhäuser der Chipaya


Auf 3.700 Meter Höhe leben die Menschen vom Stamm der Chipaya autark in den Weiten des bolivianischen Altiplano. Auf diese von der Sonne verbrannte und vom Salz ausgedörrte Hochebene flüchteten sie einst nach Konflikten mit ihren Nachbarn. Um den dort herrschenden widrigen Bedingungen zu trotzen, haben die Menschen des über 2.500 Jahre alten indigenen Stamms eine einzigartige Lebensweise entwickelt. Ihr Gemeinschaftsleben spielt sich zwischen dem Dorf und ihren runden Lehmhütten ab. Diese werden Putukus genannt und sind, umringt von Feldern, weit über die riesige Ebene verstreut. Das Besondere an den Putukus: Ihr kegelförmiger Körper sorgt dafür, dass sie trotz des widrigen Wetters stabil bleiben - und das bis zu 15 Jahre lang. Für die Chipaya sind die Hütten ein Symbol für Schutz und bieten ein Zuhause, in der die Familie eine Einheit bildet. Philippe Simay ist bei Elias zu Gast, der ihm zeigt, wie die Chipayas ihre Lebensweise und ihre Wohnform an die alles beherrschende Natur angepasst haben. Dazu verlassen die beiden das Dorf und fahren mit zwei klapprigen Rädern los in die weite Landschaft: Es geht vorbei an wunderschönen Flächen bis zu Elias' Campo, an dem sie seine Frau und seine Kinder treffen. Die Familie besitzt noch zwei weitere Felder, die abwechselnd bewirtschaftet werden, mit einer alt überlieferten Technik namens Lameo. Diese erlaubt es, den vom Salz vergifteten Boden fruchtbar zu machen, indem Wasser umgeleitet und die dortige Erde gewaschen und entsalzen wird - eine weltweit einzigartige Methode, die das Leben in einer so unwirtlichen Gegend überhaupt erst möglich macht.


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