In der Welt zuhause
Natur + Reisen, Land + Leute • 14.01.2021 • 17:20 - 17:50
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Trotz Platzmangel haben es die Bewohner der Favelas geschafft, Räume für sozialen Austausch zu schaffen wie diesen Fußballplatz.
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Dank Investitionen erfahren die Favelas, Rio de Janeiros Armenviertel, in den letzten Jahren eine Aufwertung.
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Originaltitel
Habiter le monde
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2017
Natur + Reisen, Land + Leute

In der Welt zuhause

Weiße Sandstrände, Karneval und imposante Granitberge locken Menschen aus aller Welt nach Rio de Janeiro. Die zweitgrößte Stadt Brasiliens ist bunt, vielfältig, dynamisch. Typisch für Rios Alltag ist nicht nur seine Lebensart, sondern auch die rund 700 Favelas. In diesen ursprünglich provisorischen Armenvierteln leben heute fast 20 Prozent der Bevölkerung. Lange standen sie für Gewalt und Drogenhandel, doch seit den 1990er Jahren hat die Stadt massiv in die Favelas investiert: Eine bessere Infrastruktur und die Öffnung hin zum Tourismus sorgen dafür, dass sich immer mehr Menschen von außerhalb für die Siedlungen interessieren. Auch die Bewohner selbst ergreifen Initiativen, um ihr Alltagsleben zu verbessern. Philippe Simay ist zu Gast in Providência, der ältesten Favela Rios. Die frühere Gewalt durch Drogenhandel ist hier weitgehend eingedämmt - stattdessen wird auf Bildung und Kultur gesetzt. Gisèle und Mauricio schleusen Philippe durch die engen Gassen ihres Viertels. Dabei wird deutlich: Eine Favela ist weit mehr als ein Wohnviertel für Arme, sie ist Ausdruck der einzigartigen Kultur ihrer Bewohner, die diesem von ihnen geschaffenen Ort heute ein neues Image geben wollen. Und das gelingt ihnen: Die Physiognomie der Favelas ändert sich ständig, Häuser werden nachgebessert, Etagen hinzugefügt. Ständiger Platzmangel und Wohnungsnot sind die Kehrseite dieser Entwicklung ohne jede städtebauliche Regel. Zudem gibt es kaum öffentliche Plätze für die Bewohner. Dennoch ist es den Favelados gelungen, Raum zu schaffen für die Gemeinschaft - und mit ihrer facettenreichen Kultur die Identität der Stadt mitzuprägen.
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