Firouzeh ist eine der letzten Kuhhirtinnen im Iran. Sie wurde sehr jung mit einem älteren Mann verheiratet, mit dem sie elf Kinder hat. Sie lebte immer in den Bergen, in der rauen Landschaft im Norden ihres Landes. Dort sammelt sie Holz, um sich zu wärmen, kümmert sich um ihre Kühe und klettert geschickt in den Bäumen. Der Film zeigt den Alltag dieser starken, einsamen und unabhängigen Frau im Laufe der Jahreszeiten. Den Winter verbringt sie in einem niedriger gelegenen Dorf, den Sommer auf der Alm bei ihrer Herde. Doch ihre Nachbarn und ihre Kinder, die alle weit weggezogen sind und zu denen sie nur schwer eine Bindung aufrechterhalten kann, drängen sie dazu, dieses harte Leben hinter sich zu lassen, endlich in Rente zu gehen und ihre Kühe zu verlassen. Ein bewegendes Porträt einer der letzten iranischen Hirtinnen, die auch im Alter ihrer Art zu leben treu bleiben möchte.