Iran bittersüß - Reise durch ein Land der Widersprüche

  • Das Geschäft des Teppichmachergs Haghighi befindet sich im zweiten Torbogen direkt neben der weltberühmten Imam-Moschee in Isfahan. Vergrößern
    Das Geschäft des Teppichmachergs Haghighi befindet sich im zweiten Torbogen direkt neben der weltberühmten Imam-Moschee in Isfahan.
    Fotoquelle: ZDF/Jörg-Hendrik Brase
  • Die Modedesignerin Mahla Zamani in ihrem Atelier in Teheran. Vergrößern
    Die Modedesignerin Mahla Zamani in ihrem Atelier in Teheran.
    Fotoquelle: ZDF/Jörg-Hendrik Brase
  • Beeindruckende Landschaften auf dem Weg in den Norden des Iran. Vergrößern
    Beeindruckende Landschaften auf dem Weg in den Norden des Iran.
    Fotoquelle: ZDF/Jörg-Hendrik Brase
  • Teppichmacher Feyzollah Haghighi in seinem Geschäft in Isfahan. Vergrößern
    Teppichmacher Feyzollah Haghighi in seinem Geschäft in Isfahan.
    Fotoquelle: ZDF/Jörg-Hendrik Brase
Natur+Reisen, Land und Leute
Iran bittersüß - Reise durch ein Land der Widersprüche

Infos
Produktionsland
Iran
Produktionsdatum
2018
ZDF
Fr., 28.12.
04:45 - 05:30


Der Iran: Reichtum und westlicher Lebensstil in Teheran, Armut und traditionelle Strukturen am Persischen Golf. Rockmusik und Koranschulen in der heiligen Stadt Maschhad. Vier Wochen reisten ZDF-Korrespondent Jörg Brase und sein Team durch ein Land voller Widersprüche und zeigen Menschen, die ihr Land lieben und doch mit ihm hadern. Viele haben sich einen bescheidenen Wohlstand erarbeitet, der durch Sanktionen der USA bedroht ist. Feyzollah Haghighi meint, der Iran sei wie ein Granatapfel. Schön und fest, außen bitter, innen süß. Haghighi ist 78 Jahre alt und zählt zu den Großen der alten iranischen Kunst des Teppichknüpfens. Am Rande Isfahans besitzt er einen Granatapfelhain, in den er sich zurückzieht, um Ruhe zu finden. "Denn wenn ich den Iran heute sehe, 40 Jahre nach der Islamischen Revolution", sagt Haghighi, "dann regt mich das zu sehr auf." "Alle Welt denkt, der Iran, das seien schwarz verschleierte Frauen und bärtige Mullahs", sagt die 25-jährige Shaghayegh, "doch der Iran ist auch ein modernes, hoch entwickeltes Land voller junger Leute, die Träume haben und so leben wollen wie andere junge Leute auch." Shaghayegh findet einen Weg, auszubrechen und sich ein Stück Privatheit zu erobern in einem Land, in dem das öffentliche Leben strengen Regeln unterliegt. Doch sie wollen bleiben, sehen ihre Zukunft in ihrer Heimat, auch wenn die Islamische Republik Iran ihnen das Leben oft nicht leicht macht. Aufgeben jedoch ist keine Option. "Seit über 20 Jahren kämpfe ich darum, wieder Farbe ins Leben der iranischen Frauen zu bringen", sagt die bekannte Modedesignerin Mahla Zamani, "und ich werde diesen Kampf gewinnen."


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