Konsul Heinrich Stülcken möchte Urlaub auf seinem Weingut im Tessin machen. Nicht ohne Hintergedanken fragt er seinen jungen Mitarbeiter Hubert Bergmann , ob er ihn begleiten möchte. Er meint, seine Tochter Anne , die bis jetzt in Rom studiert hat, müsse endlich heiraten. Anne hält allerdings nichts davon sich verkuppeln zu lassen. Aber sie ist bereit, sich den Mann inkognito anzuschauen, wenn sich an ihrer Stelle eine andere als Tochter des Konsuls ausgibt. Das Mädchen ist schnell gefunden: Ulrike , eine zufällige Bekanntschaft, soll ihren Part übernehmen, während Anne selbst als Hausmädchen Emma auf dem väterlichen Weingut arbeiten will. Ulrikes Bruder Götz , ein Kunstmaler, ist von der Begeisterung seiner Schwester, sich als eine andere auszugeben, gar nicht angetan und reist ihr besorgt nach. Der Plan des Konsuls scheint schneller aufzugehen als ihm lieb ist, aber anders als gedacht. Schon beim ersten Abendessen funkt es zwischen der falschen Tochter und Hubert. Und auch Anne verliebt sich, als sie zufällig den charmanten Maler Götz, kennenlernt, nicht ahnend, dass er Ulrikes Bruder ist. Der Rollentausch droht aufzufliegen, als Annes Jugendfreundin Eva glaubt, die vermeintliche Tochter des Konsuls sei eine Betrügerin. Sie schaltet den Vetter des Konsuls, Rechtsanwalt Petersen, ein , der ins Tessin reist und die Chance sieht, sich für allerlei lausbübische Streiche, die ihm Heinrich so oft gespielt hat, zu rächen. Ein Happy End der verliebten Paare scheint in weite Ferne gerückt.