Julia zieht mit ihrer Familie auf den abgelegenen Hof ihrer verstorbenen Schwester. Trotz der grauenvollen Erinnerung, erhofft sie sich eine Aussöhnung mit ihrer traumatischen Vergangenheit. Doch für Julia bleibt ihre Schwester Jette allgegenwärtig. Sie glaubt schon bald, ihre Stimme zu hören und hegt zunehmend Zweifel an dem vermeintlichen Suizid. Julia versucht herauszufinden, was in den letzten Tagen vor Jettes Tod geschehen ist und identifiziert sich immer mehr mit ihr. Auf Felix wirkt das Verhalten seiner Frau zunehmend befremdlich. Als ihr Sohn Niko in den Wald geht, scheint er nicht mehr als derselbe zurückzukehren. Sein Verhalten gegenüber Julia wird immer feindseliger. Sie glaubt, dass nur noch eine letzte Verzweiflungstat sie alle retten kann. Aber das Böse hat viele Gesichter.