Karajan in Salzburg - Der Meister und seine Spiele

  • Salzburg, Morgensonne. Vergrößern
    Salzburg, Morgensonne.
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment
  • Hoher Göll abends. Vergrößern
    Hoher Göll abends.
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment
  • Herbert von Karajan. Vergrößern
    Herbert von Karajan.
    Fotoquelle: ORF / Karajan Archiv / Siegfried Lauterwasser
  • Matthias Röder - Karajan Institut. Vergrößern
    Matthias Röder - Karajan Institut.
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment Rights Ltd.
  • Peter Ruzicka - Intendant. Vergrößern
    Peter Ruzicka - Intendant.
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment Rights Ltd.
  • Festspiel Löwe. Vergrößern
    Festspiel Löwe.
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment
  • Festspiel Werkstätte. Vergrößern
    Festspiel Werkstätte.
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment
  • Karajan beim Spaziergang. Vergrößern
    Karajan beim Spaziergang.
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment
  • Metronom Klavier. Vergrößern
    Metronom Klavier.
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment
  • Herbert von Karajan. Vergrößern
    Herbert von Karajan.
    Fotoquelle: ORF / Karajan Archiv / Siegfried Lauterwasser
  • Jens Kilian - Ausstattung. Vergrößern
    Jens Kilian - Ausstattung.
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment Rights Ltd.
  • Herbert Kloiber - Zeitzeuge. Vergrößern
    Herbert Kloiber - Zeitzeuge.
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment Rights Ltd.
  • Festspiel Masken. Vergrößern
    Festspiel Masken.
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment
  • ", Herbert von Karajan war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Die "Osterfestspiele Salzburg", die heuer ihr 50-jähriges Jubiläum feiern, sind sein künstlerisches Vermächtnis. 

Der Maestro, ein äußerst disziplinierter Workaholic, hat seine Heimatstadt nicht nur musikalisch nachhaltig geprägt. Seine Vorliebe für die große Inszenierung zeigte sich auch abseits der Bühne, als Jetset-Liebling brachte er den Glamour in die hohe Kunst.

Herbert von Karajan, der ultimative Maestro, Liebling der Gazetten und Illustrierten, als Pilot, Sportwagen- und Segelbooteigner bekanntes Jet-Set-Mitglied der 1960er und 1970er Jahre mit Wohnsitzen in St. Moritz, St. Tropez und Salzburg war bei aller Prominenz primär ein einsamer Workaholic. Äußerste Präzision als Dirigent, Bühnen- und Filmregisseur mit einem besonderen Hang zu technischer Innovation und Brillanz machten ihn zu einem Ausnahmekünstler. Karajan hat als Dirigent etwa 700 Werke von rund 130 Komponisten eingespielt, weltweit wurden an die 300 Millionen Tonträger mit seinem Namen verkauft. Sein musikalisches Erbe wird heute vom Eliette und Herbert von Karajan Institut in Salzburg gepflegt.
Das künstlerische Vermächtnis Karajans klingt bei den alljährlichen "Osterfestspielen Salzburg" nach, bei denen man heuer das 50-jährige Bestehen feiert - ein würdiger Anlass für Hannes M. Schalles filmische Entdeckungsreise. In seiner Dokumentation führt er das Publikum in das multimediale "Universum Karajan". Dreh- und Angelpunkt ist seine legendäre Produktion der "Walküre" bei den ersten Osterfestspielen 1967. Warum holte Karajan Wagners Werk nach Salzburg, wo doch Mozart als Genius Loci regiert? Und das auch noch mit den Berliner Philharmonikern? Ausgerechnet zu Ostern? Doch Karajan schaffte die selbstgestellte Mammutaufgabe mit Bravour: sein eigenes Festival zu gründen und es praktisch im Alleingang zu finanzieren. Gemeinsam mit Günther Schneider-Siemssen - dem Star unter den Bühnenbildnern - brachte er Produktionen von Weltrang auf die Bühne und exportierte diese danach in die renommiertesten Opernhäuser der Welt.
Karajans Arbeitsstil war unvergleichlich und zeigte sich vor allem in der Kooperation mit anderen Künstlern. Nichts wurde dem Zufall überlassen, aber gerne der Kreativität des gesamten Teams. Er war Herr über Raum und Zeit, über Klang und Tempi, und kein Orchestergraben der Welt verwehrte ihm die Sicht auf die Bühne - die Sänger und Sängerinnen mussten richtig stehen und sich bewegen. Das Publikum sollte alles sehen und vor allem hören können.
Auch knapp 30 Jahre nach seinem Tod ist Herbert von Karajan in Salzburg allgegenwärtig, nicht nur als Statuette vor seinem Geburtshaus. Vor allem sein ehemaliger Assistent Christian Thielemann, heute selbst ein Maestro von Weltruf, führt Karajans Werk in Salzburg fort. 2017 leitet er die Rekreation der 1967er-Produktion der "Walküre" musikalisch.
Senta Berger führt als Kommentarsprecherin mit ihrer markanten Stimme durch die Dokumentation. Hannes M. Schalle bietet in seinem Film Einblicke in Herbert von Karajans Arbeit und sein Privatleben, zeigt seine Natur- und Technikverliebtheit, und bringt exklusive Interviews mit Freunden und musikalischen Weggefährten, darunter Goetz Teutsch (langjähriger erster Cellist der Berliner Philharmoniker), Peter Ruzicka (Intendant der Osterfestspiele, Komponist & Dirigent), Maestro Christian Thielemann, Matthias Röder (Geschäftsführer des Karajan Institutes) und Herbert Kloiber (Medienunternehmer, langjähriger Mitarbeiter und Wegbegleiter Karajans und dessen Patensohn).
Sprecherin: Senta Berger
Eine Dokumentation von Hannes M. Schalle Vergrößern
    ", Herbert von Karajan war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Die "Osterfestspiele Salzburg", die heuer ihr 50-jähriges Jubiläum feiern, sind sein künstlerisches Vermächtnis. Der Maestro, ein äußerst disziplinierter Workaholic, hat seine Heimatstadt nicht nur musikalisch nachhaltig geprägt. Seine Vorliebe für die große Inszenierung zeigte sich auch abseits der Bühne, als Jetset-Liebling brachte er den Glamour in die hohe Kunst. Herbert von Karajan, der ultimative Maestro, Liebling der Gazetten und Illustrierten, als Pilot, Sportwagen- und Segelbooteigner bekanntes Jet-Set-Mitglied der 1960er und 1970er Jahre mit Wohnsitzen in St. Moritz, St. Tropez und Salzburg war bei aller Prominenz primär ein einsamer Workaholic. Äußerste Präzision als Dirigent, Bühnen- und Filmregisseur mit einem besonderen Hang zu technischer Innovation und Brillanz machten ihn zu einem Ausnahmekünstler. Karajan hat als Dirigent etwa 700 Werke von rund 130 Komponisten eingespielt, weltweit wurden an die 300 Millionen Tonträger mit seinem Namen verkauft. Sein musikalisches Erbe wird heute vom Eliette und Herbert von Karajan Institut in Salzburg gepflegt. Das künstlerische Vermächtnis Karajans klingt bei den alljährlichen "Osterfestspielen Salzburg" nach, bei denen man heuer das 50-jährige Bestehen feiert - ein würdiger Anlass für Hannes M. Schalles filmische Entdeckungsreise. In seiner Dokumentation führt er das Publikum in das multimediale "Universum Karajan". Dreh- und Angelpunkt ist seine legendäre Produktion der "Walküre" bei den ersten Osterfestspielen 1967. Warum holte Karajan Wagners Werk nach Salzburg, wo doch Mozart als Genius Loci regiert? Und das auch noch mit den Berliner Philharmonikern? Ausgerechnet zu Ostern? Doch Karajan schaffte die selbstgestellte Mammutaufgabe mit Bravour: sein eigenes Festival zu gründen und es praktisch im Alleingang zu finanzieren. Gemeinsam mit Günther Schneider-Siemssen - dem Star unter den Bühnenbildnern - brachte er Produktionen von Weltrang auf die Bühne und exportierte diese danach in die renommiertesten Opernhäuser der Welt. Karajans Arbeitsstil war unvergleichlich und zeigte sich vor allem in der Kooperation mit anderen Künstlern. Nichts wurde dem Zufall überlassen, aber gerne der Kreativität des gesamten Teams. Er war Herr über Raum und Zeit, über Klang und Tempi, und kein Orchestergraben der Welt verwehrte ihm die Sicht auf die Bühne - die Sänger und Sängerinnen mussten richtig stehen und sich bewegen. Das Publikum sollte alles sehen und vor allem hören können. Auch knapp 30 Jahre nach seinem Tod ist Herbert von Karajan in Salzburg allgegenwärtig, nicht nur als Statuette vor seinem Geburtshaus. Vor allem sein ehemaliger Assistent Christian Thielemann, heute selbst ein Maestro von Weltruf, führt Karajans Werk in Salzburg fort. 2017 leitet er die Rekreation der 1967er-Produktion der "Walküre" musikalisch. Senta Berger führt als Kommentarsprecherin mit ihrer markanten Stimme durch die Dokumentation. Hannes M. Schalle bietet in seinem Film Einblicke in Herbert von Karajans Arbeit und sein Privatleben, zeigt seine Natur- und Technikverliebtheit, und bringt exklusive Interviews mit Freunden und musikalischen Weggefährten, darunter Goetz Teutsch (langjähriger erster Cellist der Berliner Philharmoniker), Peter Ruzicka (Intendant der Osterfestspiele, Komponist & Dirigent), Maestro Christian Thielemann, Matthias Röder (Geschäftsführer des Karajan Institutes) und Herbert Kloiber (Medienunternehmer, langjähriger Mitarbeiter und Wegbegleiter Karajans und dessen Patensohn). Sprecherin: Senta Berger Eine Dokumentation von Hannes M. Schalle
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment Rights Ltd.
  • ", Herbert von Karajan war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Die "Osterfestspiele Salzburg", die heuer ihr 50-jähriges Jubiläum feiern, sind sein künstlerisches Vermächtnis. 

Der Maestro, ein äußerst disziplinierter Workaholic, hat seine Heimatstadt nicht nur musikalisch nachhaltig geprägt. Seine Vorliebe für die große Inszenierung zeigte sich auch abseits der Bühne, als Jetset-Liebling brachte er den Glamour in die hohe Kunst.

Herbert von Karajan, der ultimative Maestro, Liebling der Gazetten und Illustrierten, als Pilot, Sportwagen- und Segelbooteigner bekanntes Jet-Set-Mitglied der 1960er und 1970er Jahre mit Wohnsitzen in St. Moritz, St. Tropez und Salzburg war bei aller Prominenz primär ein einsamer Workaholic. Äußerste Präzision als Dirigent, Bühnen- und Filmregisseur mit einem besonderen Hang zu technischer Innovation und Brillanz machten ihn zu einem Ausnahmekünstler. Karajan hat als Dirigent etwa 700 Werke von rund 130 Komponisten eingespielt, weltweit wurden an die 300 Millionen Tonträger mit seinem Namen verkauft. Sein musikalisches Erbe wird heute vom Eliette und Herbert von Karajan Institut in Salzburg gepflegt.
Das künstlerische Vermächtnis Karajans klingt bei den alljährlichen "Osterfestspielen Salzburg" nach, bei denen man heuer das 50-jährige Bestehen feiert - ein würdiger Anlass für Hannes M. Schalles filmische Entdeckungsreise. In seiner Dokumentation führt er das Publikum in das multimediale "Universum Karajan". Dreh- und Angelpunkt ist seine legendäre Produktion der "Walküre" bei den ersten Osterfestspielen 1967. Warum holte Karajan Wagners Werk nach Salzburg, wo doch Mozart als Genius Loci regiert? Und das auch noch mit den Berliner Philharmonikern? Ausgerechnet zu Ostern? Doch Karajan schaffte die selbstgestellte Mammutaufgabe mit Bravour: sein eigenes Festival zu gründen und es praktisch im Alleingang zu finanzieren. Gemeinsam mit Günther Schneider-Siemssen - dem Star unter den Bühnenbildnern - brachte er Produktionen von Weltrang auf die Bühne und exportierte diese danach in die renommiertesten Opernhäuser der Welt.
Karajans Arbeitsstil war unvergleichlich und zeigte sich vor allem in der Kooperation mit anderen Künstlern. Nichts wurde dem Zufall überlassen, aber gerne der Kreativität des gesamten Teams. Er war Herr über Raum und Zeit, über Klang und Tempi, und kein Orchestergraben der Welt verwehrte ihm die Sicht auf die Bühne - die Sänger und Sängerinnen mussten richtig stehen und sich bewegen. Das Publikum sollte alles sehen und vor allem hören können.
Auch knapp 30 Jahre nach seinem Tod ist Herbert von Karajan in Salzburg allgegenwärtig, nicht nur als Statuette vor seinem Geburtshaus. Vor allem sein ehemaliger Assistent Christian Thielemann, heute selbst ein Maestro von Weltruf, führt Karajans Werk in Salzburg fort. 2017 leitet er die Rekreation der 1967er-Produktion der "Walküre" musikalisch.
Senta Berger führt als Kommentarsprecherin mit ihrer markanten Stimme durch die Dokumentation. Hannes M. Schalle bietet in seinem Film Einblicke in Herbert von Karajans Arbeit und sein Privatleben, zeigt seine Natur- und Technikverliebtheit, und bringt exklusive Interviews mit Freunden und musikalischen Weggefährten, darunter Goetz Teutsch (langjähriger erster Cellist der Berliner Philharmoniker), Peter Ruzicka (Intendant der Osterfestspiele, Komponist & Dirigent), Maestro Christian Thielemann, Matthias Röder (Geschäftsführer des Karajan Institutes) und Herbert Kloiber (Medienunternehmer, langjähriger Mitarbeiter und Wegbegleiter Karajans und dessen Patensohn).
Sprecherin: Senta Berger
Eine Dokumentation von Hannes M. Schalle Vergrößern
    ", Herbert von Karajan war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Die "Osterfestspiele Salzburg", die heuer ihr 50-jähriges Jubiläum feiern, sind sein künstlerisches Vermächtnis. Der Maestro, ein äußerst disziplinierter Workaholic, hat seine Heimatstadt nicht nur musikalisch nachhaltig geprägt. Seine Vorliebe für die große Inszenierung zeigte sich auch abseits der Bühne, als Jetset-Liebling brachte er den Glamour in die hohe Kunst. Herbert von Karajan, der ultimative Maestro, Liebling der Gazetten und Illustrierten, als Pilot, Sportwagen- und Segelbooteigner bekanntes Jet-Set-Mitglied der 1960er und 1970er Jahre mit Wohnsitzen in St. Moritz, St. Tropez und Salzburg war bei aller Prominenz primär ein einsamer Workaholic. Äußerste Präzision als Dirigent, Bühnen- und Filmregisseur mit einem besonderen Hang zu technischer Innovation und Brillanz machten ihn zu einem Ausnahmekünstler. Karajan hat als Dirigent etwa 700 Werke von rund 130 Komponisten eingespielt, weltweit wurden an die 300 Millionen Tonträger mit seinem Namen verkauft. Sein musikalisches Erbe wird heute vom Eliette und Herbert von Karajan Institut in Salzburg gepflegt. Das künstlerische Vermächtnis Karajans klingt bei den alljährlichen "Osterfestspielen Salzburg" nach, bei denen man heuer das 50-jährige Bestehen feiert - ein würdiger Anlass für Hannes M. Schalles filmische Entdeckungsreise. In seiner Dokumentation führt er das Publikum in das multimediale "Universum Karajan". Dreh- und Angelpunkt ist seine legendäre Produktion der "Walküre" bei den ersten Osterfestspielen 1967. Warum holte Karajan Wagners Werk nach Salzburg, wo doch Mozart als Genius Loci regiert? Und das auch noch mit den Berliner Philharmonikern? Ausgerechnet zu Ostern? Doch Karajan schaffte die selbstgestellte Mammutaufgabe mit Bravour: sein eigenes Festival zu gründen und es praktisch im Alleingang zu finanzieren. Gemeinsam mit Günther Schneider-Siemssen - dem Star unter den Bühnenbildnern - brachte er Produktionen von Weltrang auf die Bühne und exportierte diese danach in die renommiertesten Opernhäuser der Welt. Karajans Arbeitsstil war unvergleichlich und zeigte sich vor allem in der Kooperation mit anderen Künstlern. Nichts wurde dem Zufall überlassen, aber gerne der Kreativität des gesamten Teams. Er war Herr über Raum und Zeit, über Klang und Tempi, und kein Orchestergraben der Welt verwehrte ihm die Sicht auf die Bühne - die Sänger und Sängerinnen mussten richtig stehen und sich bewegen. Das Publikum sollte alles sehen und vor allem hören können. Auch knapp 30 Jahre nach seinem Tod ist Herbert von Karajan in Salzburg allgegenwärtig, nicht nur als Statuette vor seinem Geburtshaus. Vor allem sein ehemaliger Assistent Christian Thielemann, heute selbst ein Maestro von Weltruf, führt Karajans Werk in Salzburg fort. 2017 leitet er die Rekreation der 1967er-Produktion der "Walküre" musikalisch. Senta Berger führt als Kommentarsprecherin mit ihrer markanten Stimme durch die Dokumentation. Hannes M. Schalle bietet in seinem Film Einblicke in Herbert von Karajans Arbeit und sein Privatleben, zeigt seine Natur- und Technikverliebtheit, und bringt exklusive Interviews mit Freunden und musikalischen Weggefährten, darunter Goetz Teutsch (langjähriger erster Cellist der Berliner Philharmoniker), Peter Ruzicka (Intendant der Osterfestspiele, Komponist & Dirigent), Maestro Christian Thielemann, Matthias Röder (Geschäftsführer des Karajan Institutes) und Herbert Kloiber (Medienunternehmer, langjähriger Mitarbeiter und Wegbegleiter Karajans und dessen Patensohn). Sprecherin: Senta Berger Eine Dokumentation von Hannes M. Schalle
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment Rights Ltd.
  • Festspielgasse, abends. Vergrößern
    Festspielgasse, abends.
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment
  • Goetz Teutsch - Zeitzeuge. Vergrößern
    Goetz Teutsch - Zeitzeuge.
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment Rights Ltd.
  • ", Herbert von Karajan war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Die "Osterfestspiele Salzburg", die heuer ihr 50-jähriges Jubiläum feiern, sind sein künstlerisches Vermächtnis. 

Der Maestro, ein äußerst disziplinierter Workaholic, hat seine Heimatstadt nicht nur musikalisch nachhaltig geprägt. Seine Vorliebe für die große Inszenierung zeigte sich auch abseits der Bühne, als Jetset-Liebling brachte er den Glamour in die hohe Kunst.

Herbert von Karajan, der ultimative Maestro, Liebling der Gazetten und Illustrierten, als Pilot, Sportwagen- und Segelbooteigner bekanntes Jet-Set-Mitglied der 1960er und 1970er Jahre mit Wohnsitzen in St. Moritz, St. Tropez und Salzburg war bei aller Prominenz primär ein einsamer Workaholic. Äußerste Präzision als Dirigent, Bühnen- und Filmregisseur mit einem besonderen Hang zu technischer Innovation und Brillanz machten ihn zu einem Ausnahmekünstler. Karajan hat als Dirigent etwa 700 Werke von rund 130 Komponisten eingespielt, weltweit wurden an die 300 Millionen Tonträger mit seinem Namen verkauft. Sein musikalisches Erbe wird heute vom Eliette und Herbert von Karajan Institut in Salzburg gepflegt.
Das künstlerische Vermächtnis Karajans klingt bei den alljährlichen "Osterfestspielen Salzburg" nach, bei denen man heuer das 50-jährige Bestehen feiert - ein würdiger Anlass für Hannes M. Schalles filmische Entdeckungsreise. In seiner Dokumentation führt er das Publikum in das multimediale "Universum Karajan". Dreh- und Angelpunkt ist seine legendäre Produktion der "Walküre" bei den ersten Osterfestspielen 1967. Warum holte Karajan Wagners Werk nach Salzburg, wo doch Mozart als Genius Loci regiert? Und das auch noch mit den Berliner Philharmonikern? Ausgerechnet zu Ostern? Doch Karajan schaffte die selbstgestellte Mammutaufgabe mit Bravour: sein eigenes Festival zu gründen und es praktisch im Alleingang zu finanzieren. Gemeinsam mit Günther Schneider-Siemssen - dem Star unter den Bühnenbildnern - brachte er Produktionen von Weltrang auf die Bühne und exportierte diese danach in die renommiertesten Opernhäuser der Welt.
Karajans Arbeitsstil war unvergleichlich und zeigte sich vor allem in der Kooperation mit anderen Künstlern. Nichts wurde dem Zufall überlassen, aber gerne der Kreativität des gesamten Teams. Er war Herr über Raum und Zeit, über Klang und Tempi, und kein Orchestergraben der Welt verwehrte ihm die Sicht auf die Bühne - die Sänger und Sängerinnen mussten richtig stehen und sich bewegen. Das Publikum sollte alles sehen und vor allem hören können.
Auch knapp 30 Jahre nach seinem Tod ist Herbert von Karajan in Salzburg allgegenwärtig, nicht nur als Statuette vor seinem Geburtshaus. Vor allem sein ehemaliger Assistent Christian Thielemann, heute selbst ein Maestro von Weltruf, führt Karajans Werk in Salzburg fort. 2017 leitet er die Rekreation der 1967er-Produktion der "Walküre" musikalisch.
Senta Berger führt als Kommentarsprecherin mit ihrer markanten Stimme durch die Dokumentation. Hannes M. Schalle bietet in seinem Film Einblicke in Herbert von Karajans Arbeit und sein Privatleben, zeigt seine Natur- und Technikverliebtheit, und bringt exklusive Interviews mit Freunden und musikalischen Weggefährten, darunter Goetz Teutsch (langjähriger erster Cellist der Berliner Philharmoniker), Peter Ruzicka (Intendant der Osterfestspiele, Komponist & Dirigent), Maestro Christian Thielemann, Matthias Röder (Geschäftsführer des Karajan Institutes) und Herbert Kloiber (Medienunternehmer, langjähriger Mitarbeiter und Wegbegleiter Karajans und dessen Patensohn).
Sprecherin: Senta Berger
Eine Dokumentation von Hannes M. Schalle Vergrößern
    ", Herbert von Karajan war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Die "Osterfestspiele Salzburg", die heuer ihr 50-jähriges Jubiläum feiern, sind sein künstlerisches Vermächtnis. Der Maestro, ein äußerst disziplinierter Workaholic, hat seine Heimatstadt nicht nur musikalisch nachhaltig geprägt. Seine Vorliebe für die große Inszenierung zeigte sich auch abseits der Bühne, als Jetset-Liebling brachte er den Glamour in die hohe Kunst. Herbert von Karajan, der ultimative Maestro, Liebling der Gazetten und Illustrierten, als Pilot, Sportwagen- und Segelbooteigner bekanntes Jet-Set-Mitglied der 1960er und 1970er Jahre mit Wohnsitzen in St. Moritz, St. Tropez und Salzburg war bei aller Prominenz primär ein einsamer Workaholic. Äußerste Präzision als Dirigent, Bühnen- und Filmregisseur mit einem besonderen Hang zu technischer Innovation und Brillanz machten ihn zu einem Ausnahmekünstler. Karajan hat als Dirigent etwa 700 Werke von rund 130 Komponisten eingespielt, weltweit wurden an die 300 Millionen Tonträger mit seinem Namen verkauft. Sein musikalisches Erbe wird heute vom Eliette und Herbert von Karajan Institut in Salzburg gepflegt. Das künstlerische Vermächtnis Karajans klingt bei den alljährlichen "Osterfestspielen Salzburg" nach, bei denen man heuer das 50-jährige Bestehen feiert - ein würdiger Anlass für Hannes M. Schalles filmische Entdeckungsreise. In seiner Dokumentation führt er das Publikum in das multimediale "Universum Karajan". Dreh- und Angelpunkt ist seine legendäre Produktion der "Walküre" bei den ersten Osterfestspielen 1967. Warum holte Karajan Wagners Werk nach Salzburg, wo doch Mozart als Genius Loci regiert? Und das auch noch mit den Berliner Philharmonikern? Ausgerechnet zu Ostern? Doch Karajan schaffte die selbstgestellte Mammutaufgabe mit Bravour: sein eigenes Festival zu gründen und es praktisch im Alleingang zu finanzieren. Gemeinsam mit Günther Schneider-Siemssen - dem Star unter den Bühnenbildnern - brachte er Produktionen von Weltrang auf die Bühne und exportierte diese danach in die renommiertesten Opernhäuser der Welt. Karajans Arbeitsstil war unvergleichlich und zeigte sich vor allem in der Kooperation mit anderen Künstlern. Nichts wurde dem Zufall überlassen, aber gerne der Kreativität des gesamten Teams. Er war Herr über Raum und Zeit, über Klang und Tempi, und kein Orchestergraben der Welt verwehrte ihm die Sicht auf die Bühne - die Sänger und Sängerinnen mussten richtig stehen und sich bewegen. Das Publikum sollte alles sehen und vor allem hören können. Auch knapp 30 Jahre nach seinem Tod ist Herbert von Karajan in Salzburg allgegenwärtig, nicht nur als Statuette vor seinem Geburtshaus. Vor allem sein ehemaliger Assistent Christian Thielemann, heute selbst ein Maestro von Weltruf, führt Karajans Werk in Salzburg fort. 2017 leitet er die Rekreation der 1967er-Produktion der "Walküre" musikalisch. Senta Berger führt als Kommentarsprecherin mit ihrer markanten Stimme durch die Dokumentation. Hannes M. Schalle bietet in seinem Film Einblicke in Herbert von Karajans Arbeit und sein Privatleben, zeigt seine Natur- und Technikverliebtheit, und bringt exklusive Interviews mit Freunden und musikalischen Weggefährten, darunter Goetz Teutsch (langjähriger erster Cellist der Berliner Philharmoniker), Peter Ruzicka (Intendant der Osterfestspiele, Komponist & Dirigent), Maestro Christian Thielemann, Matthias Röder (Geschäftsführer des Karajan Institutes) und Herbert Kloiber (Medienunternehmer, langjähriger Mitarbeiter und Wegbegleiter Karajans und dessen Patensohn). Sprecherin: Senta Berger Eine Dokumentation von Hannes M. Schalle
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment Rights Ltd.
  • Großes Festspielhaus. Vergrößern
    Großes Festspielhaus.
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment
  • Festung Hohensalzburg. Vergrößern
    Festung Hohensalzburg.
    Fotoquelle: ORF / Moonlake Entertainment
Report, Dokumentation
Karajan in Salzburg - Der Meister und seine Spiele

Infos
Produktionsland
Österreich
Produktionsdatum
2017
ORF2
So., 22.07.
11:35 - 12:30


Herbert von Karajan war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Der Maestro hat seine Heimatstadt nicht nur musikalisch nachhaltig geprägt. Seine Vorliebe für die große Inszenierung zeigte sich auch abseits der Bühne, als Jetset-Liebling brachte er den Glamour in die hohe Kunst. Äußerste Präzision als Dirigent, Bühnen- und Filmregisseur mit einem besonderen Hang zu technischer Innovation und Brillanz machten ihn zu einem Ausnahmekünstler. Die "Osterfestspiele Salzburg", die 2017 ihr 50-jähriges Bestehen feierten, sind sein künstlerisches Vermächtnis. Anlässlich dieses Jubiläums unternimmt Regisseur Hannes M. Schalle eine filmische Entdeckungsreise und gibt Einblicke in Herbert von Karajans Arbeit und sein Privatleben, zeigt seine Natur- und Technikverliebtheit, und bringt exklusive Interviews mit Freunden und musikalischen Weggefährten. Eine Produktion von ORF-3sat


Werbepause? Zeit für Spielchen!

Das könnte Sie auch interessieren

DMAX American Chopper Malaysia Special

American Chopper Malaysia Special

Report | 22.07.2018 | 12:15 - 13:15 Uhr
/500
Lesermeinung
arte Kaiser Wu, der Sohn von Kaiser Jing, nahm regelmäßig zerstoßene Jade zu sich in dem Glauben, dadurch Unsterblichkeit zu erlangen (Spielszene).

China: Die verlorenen Gräber der Unsterblichkeit

Report | 22.07.2018 | 13:00 - 13:55 Uhr
3.5/504
Lesermeinung
News
Ein Auftrag des schwedischen Geheimdienstes führt Carl Hamilton (Mikael Persbrandt) auf die Spur einer amerikanischen Privatarmee.

Das ZDF zeigt den durchaus überzeugenden Actionthriller "Agent Hamilton – Im Interesse der Nation" e…  Mehr

Im Kampf gegen die Zeit: Zurück aus seinem Kriegseinsatz muss Army Ranger Eric Carter (Corey Hawkins) erst recht um sein Leben bangen.

Die US-Serie "24: Legacy" stellt nach dem Erfolg des Serien-Klassikers "24" mit Kiefer Sutherland ei…  Mehr

Kai Pflaume hat wieder beliebte Promi-Gäste für seine originelle Rateshow eingeladen.

Moderator Kai Pflaume stellt seinen prominenten Gästen in einer neuen Ausgabe von "Wer weiß denn sow…  Mehr

Moderator Max Giermann (Mitte) hat starke junge Talente für seine Show eingeladen (von links): Niklas, Celine Marie, Tom, Adrian, Armin, Ali, Allegra, Fenja und Navid.

Komiker Max Giermann präsentiert bei RTL vier Folgen der neuen "Einstein Junior"-Reihe und bietet cl…  Mehr

Georg Wilsberg (Leonard Lansink) begibt sich wieder einmal in große Gefahr.

Der Fall des Münsteraner Ermittlers bedient leider ein ziemlich verbrauchtes und dazu noch staubtroc…  Mehr