«Empty-Nest-Syndrom? Von wegen. Mir geht es super!» - Schulpsychologin Lydia ist ein absoluter Profi, was das Flüggewerden von Kindern und die dazugehörigen Ablöseprozesse angeht. Sie kann gar nicht oft genug betonen, wie wichtig Selbstständigkeit und Unabhängigkeit für die Entwicklung von Heranwachsenden sind. Deshalb würde sie sich auch lieber die Zunge abbeissen, als zuzugeben, dass der bevorstehende Auszug von Tochter Holly ihr ganz schön nahegeht. Zum Glück wird sie gerade durch einen aktuellen Fall abgelenkt: Simon Lambert ist neu an der Schule und nutzt jede Gelegenheit, um seine Grenzen auszutesten. Nachdem er beinahe das Chemielabor in die Luft gejagt hat, kann ihn nur eine Therapie bei Lydia vor dem Schulverweis retten. An der soll sich auch sein alleinerziehender Vater Peter beteiligen. Der attraktive Gastronom ist davon allerdings gar nicht begeistert, denn von «Psychotanten», die ihm in seine Erziehung hineinreden, hält er sich lieber fern. Als Lydia herausfindet, dass Simon mit einigen Mitschülern eine Wette laufen hat, wer die meisten Mädchen rumbekommt, und dass er dabei auch ihre ziemlich verliebte Tochter Holly im Visier hat, ist sie in der Bredouille: Ärztliche Schweigepflicht steht gegen mütterliche Fürsorge. Unterstützung findet sie ausgerechnet bei Peter, der nicht nur mit seinen Kochkünsten ein Lächeln in ihr Gesicht zaubert.