Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art

  • Die Salzwasserkrokodile Nordaustraliens sind die größten Panzerechsen der Erde. Einige Exemplare sind 90 Jahre alt und über 6m lang. Vergrößern
    Die Salzwasserkrokodile Nordaustraliens sind die größten Panzerechsen der Erde. Einige Exemplare sind 90 Jahre alt und über 6m lang.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Die Salzwasserkrokodile Nordaustraliens sind die größten Panzerechsen der Erde. Einige Exemplare sind 90 Jahre alt und über 6m lang. Vergrößern
    Die Salzwasserkrokodile Nordaustraliens sind die größten Panzerechsen der Erde. Einige Exemplare sind 90 Jahre alt und über 6m lang.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Jurassic Park live. Die heute größten lebenden Komodowarane sind 3m lang und bis zu 150 Kg schwer. Erst 1910 wurde die Riesenechse, um die schon viele Geschichten rankten, von einem niederländischen Offizier entdeckt. Vergrößern
    Jurassic Park live. Die heute größten lebenden Komodowarane sind 3m lang und bis zu 150 Kg schwer. Erst 1910 wurde die Riesenechse, um die schon viele Geschichten rankten, von einem niederländischen Offizier entdeckt.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Obwohl der Mensch nicht auf dem Speisezettel von Komodowaranen steht, kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Komodowarane erlegen kleinere Beutetiere oft mit einem Schwanzschlag. Größere Beutetiere werden gebissen und sich mehrere Tage sich selber überlassen. Der hochinfektiöse Speichel der Echsen führt über kurz oderlang zum Tod. Selbst große Tiere, wie Wasserbüffel oder Wildschweine werden durch die Bakterien des Speichels getötet. Vergrößern
    Obwohl der Mensch nicht auf dem Speisezettel von Komodowaranen steht, kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Komodowarane erlegen kleinere Beutetiere oft mit einem Schwanzschlag. Größere Beutetiere werden gebissen und sich mehrere Tage sich selber überlassen. Der hochinfektiöse Speichel der Echsen führt über kurz oderlang zum Tod. Selbst große Tiere, wie Wasserbüffel oder Wildschweine werden durch die Bakterien des Speichels getötet.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Obwohl der Mensch nicht auf dem Speisezettel von Komodowaranen steht, kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Komodowarane erlegen kleinere Beutetiere oft mit einem Schwanzschlag. Größere Beutetiere werden gebissen und sich mehrere Tage sich selber überlassen. Der hochinfektiöse Speichel der Echsen führt über kurz oderlang zum Tod. Selbst große Tiere, wie Wasserbüffel oder Wildschweine werden durch die Bakterien des Speichels getötet. Vergrößern
    Obwohl der Mensch nicht auf dem Speisezettel von Komodowaranen steht, kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Komodowarane erlegen kleinere Beutetiere oft mit einem Schwanzschlag. Größere Beutetiere werden gebissen und sich mehrere Tage sich selber überlassen. Der hochinfektiöse Speichel der Echsen führt über kurz oderlang zum Tod. Selbst große Tiere, wie Wasserbüffel oder Wildschweine werden durch die Bakterien des Speichels getötet.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Wie ein Tier aus einer längst vergangenen Welt erscheint uns der Komodowaran. Er lebt heute nur noch auf 6 Inseln im Osten Indonesiens. Vergrößern
    Wie ein Tier aus einer längst vergangenen Welt erscheint uns der Komodowaran. Er lebt heute nur noch auf 6 Inseln im Osten Indonesiens.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Obwohl der Mensch nicht auf dem Speisezettel von Komodowaranen steht, kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Komodowarane erlegen kleinere Beutetiere oft mit einem Schwanzschlag. Größere Beutetiere werden gebissen und sich mehrere Tage sich selber überlassen. Der hochinfektiöse Speichel der Echsen führt über kurz oderlang zum Tod. Selbst große Tiere, wie Wasserbüffel oder Wildschweine werden durch die Bakterien des Speichels getötet. Vergrößern
    Obwohl der Mensch nicht auf dem Speisezettel von Komodowaranen steht, kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Komodowarane erlegen kleinere Beutetiere oft mit einem Schwanzschlag. Größere Beutetiere werden gebissen und sich mehrere Tage sich selber überlassen. Der hochinfektiöse Speichel der Echsen führt über kurz oderlang zum Tod. Selbst große Tiere, wie Wasserbüffel oder Wildschweine werden durch die Bakterien des Speichels getötet.
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  • Einige der Krokodile haben gelernt, bis zu 3m hoch aus dem Wasser zu springen um nach Beutetieren zu schnappen Vergrößern
    Einige der Krokodile haben gelernt, bis zu 3m hoch aus dem Wasser zu springen um nach Beutetieren zu schnappen
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Andreas Kieling filmt ein junges Silberrückenmännchen. Berggorillas sind die friedlichste Primatenart. Menschen gegenüber zeigen sie keine Scheu. Vergrößern
    Andreas Kieling filmt ein junges Silberrückenmännchen. Berggorillas sind die friedlichste Primatenart. Menschen gegenüber zeigen sie keine Scheu.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Gorillababy im Alter von etwa 1 Jahr. 2-4 Jahre werden die Jungen gesäugt. Die weiblichen Berggorillas werden mit 6-8 Jahren geschlechtsreif und Männchen mit 10 Jahren. Nach der Geschlechtsreife verlassen sie ihre Geburtsgruppe. Vergrößern
    Gorillababy im Alter von etwa 1 Jahr. 2-4 Jahre werden die Jungen gesäugt. Die weiblichen Berggorillas werden mit 6-8 Jahren geschlechtsreif und Männchen mit 10 Jahren. Nach der Geschlechtsreife verlassen sie ihre Geburtsgruppe.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Nur noch 650 Berggorillas leben im Dreiländereck Uganda, Ruanda und dem Kongo. Da sich Berggorillas nicht in Zoos halten lassen, sind sie die letzten ihrer Art. Vergrößern
    Nur noch 650 Berggorillas leben im Dreiländereck Uganda, Ruanda und dem Kongo. Da sich Berggorillas nicht in Zoos halten lassen, sind sie die letzten ihrer Art.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Obwohl der Mensch nicht auf dem Speisezettel von Komodowaranen steht, kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Komodowarane erlegen kleinere Beutetiere oft mit einem Schwanzschlag. Größere Beutetiere werden gebissen und sich mehrere Tage sich selber überlassen. Der hochinfektiöse Speichel der Echsen führt über kurz oderlang zum Tod. Selbst große Tiere, wie Wasserbüffel oder Wildschweine werden durch die Bakterien des Speichels getötet. Vergrößern
    Obwohl der Mensch nicht auf dem Speisezettel von Komodowaranen steht, kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Komodowarane erlegen kleinere Beutetiere oft mit einem Schwanzschlag. Größere Beutetiere werden gebissen und sich mehrere Tage sich selber überlassen. Der hochinfektiöse Speichel der Echsen führt über kurz oderlang zum Tod. Selbst große Tiere, wie Wasserbüffel oder Wildschweine werden durch die Bakterien des Speichels getötet.
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Natur+Reisen, Tiere
Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2011
3sat
Fr., 07.09.
13:20 - 14:05
Folge 1


Viele Tiere unseres Planeten stehen kurz vor der Ausrottung. Andere haben sich in die letzten unberührten Regionen zurückgezogen. Tierfilmer Andreas Kieling macht sich auf die Suche. Mit Filmkamera und Abenteuerausrüstung versucht er, die Letzten ihrer Art vor die Linse zu bekommen. Das erfordert Mut und Ausdauer. Ruanda, Indonesien und Australien gehören zu den Stationen des ersten Teils der Reise rund um den Globus. Nur noch etwa 700 Gorillas haben in den Bergregenwäldern im Grenzgebiet von Kongo, Ruanda und Uganda überlebt. In 4000 Metern Höhe begegnet Andreas Kieling einer Gruppe Gorillas und ist von ihrer Toleranz und ihrem Sanftmut fasziniert. Die westlichen Ausläufer des Himalajas sind sein nächste Ziel. In Kirgisistan will Kieling das Marco-Polo-Argali, das größte Wildschaf der Erde, finden. Nur noch wenige hundert Bergschafe sollen heute noch leben, denn ihr gewaltiger Kopfschmuck war eine begehrte Trophäe. Im tropischen Teil Asiens ist Andreas Kieling einem anderen Riesen auf der Spur - dem "Drachen" von Komodo. Diese Echse kann eine Länge von drei Metern erreichen. Nur auf der indonesischen Insel Komodo und den umliegenden kleinen Eislanden kommen diese Giganten heute noch vor. Doch obwohl die Riesenechse kaum zu übersehen ist, wurde sie in der westlichen Welt erst vor 100 Jahren durch den Bericht eines holländischen Offiziers bekannt. Aufmerksam wurde er auf das Reptil durch Horrorgeschichten von menschenfressenden Ungeheuern, die sich Einheimische auf einigen Sunda-Inseln erzählten. Tatsächlich gibt es hin und wieder Todesfälle, auch wenn Menschen eigentlich nicht zu der Beute der Warane zählen. Bereits ein Biss kann zum Tode führen, denn der Speichel der Riesenechsen ist hochinfektiös. Auf die gleiche Weise verenden auch die Beutetiere: Ziegen, Schweine, Hirsche und sogar Büffel. Abseits der üblichen Touristenpfade sucht Andreas Kieling die Begegnung mit der gefährlichen Echse. Ob an den einsamen Stränden oder im dichten Dschungel: Er bringt all seinen Mut und Spürsinn auf, um den gewaltigen Komodo-Waranen nahe zu kommen. Ein weiteres beeindruckendes Reptil, dem Andreas Kieling begegnen möchte, lebt in Australien: das Salzwasser- oder Leistenkrokodil. Das größte jemals gefangene Tier war über 6,30 Meter lang. Es hatte sich in einem Fischernetz verfangen und war ertrunken. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Tiere sogar noch größer werden können. Krokodilfänger sind ihnen auf der Spur, um sie in unzähligen Krokodilparks als Show-Attraktion mit Gänsehaut-Charakter zu präsentieren. Doch jedes Jahr gehen auch Horror-Meldungen durch die australische Presse, wonach vor allem Touristen Leistenkrokodilen in ihren natürlichen Lebensräumen zum Opfer fallen. Leichtsinn und Unwissenheit sind wohl die wichtigsten Gründe für die Todesfälle. Andreas Kieling will sich selbst ein Bild von den Tieren machen und begibt sich auf eine abenteuerliche und gefährliche Suche. Ein Tauchgang mit den Giganten ist der Höhepunkt seiner Begegnung mit diesen Erben der Saurier.
Südamerika, Yellowstone-Nationalpark, China und Namibia sind die Ziele, die Andreas Kieling im zweiten Teil seiner Reise rund um den Globus besucht. Der Jaguar war einst der Herrscher in den Sümpfen und Urwäldern Südamerikas. Mittlerweile lebt er in ständigem Konflikt mit Siedlern und Viehzüchtern. Wo immer sie den gefürchteten Konkurrenten erwischen können, trachten sie ihm nach dem Leben. So hat sich die charismatische Katze in unwegsame Gegenden zurückgezogen und ist nur noch selten zu sehen. Andreas Kieling durchstreift auf der Suche nach dem Jaguar die weiten Ebenen des Pantanal, eines ausgedehnten Feuchtgebietes im Westen Brasiliens. Er wird Zeuge eines Überfalls auf einen einheimischen Fischer, der den Klauen der Raubkatze schwer verletzt entkommen kann. Weitaus ruhiger geht es bei der Suche nach Flussdelfinen zu. Andreas Kieling findet die Annahme der Wissenschaft von 2006 bestätigt, dass der legendäre Flussdelfin Beiji am Yangtse tatsächlich ausgestorben sein muss. Damit sind diese Tiere die ersten Großsäuger, die im dritten Jahrtausend für immer von unserer Erde verschwunden sind. Tagelang ist Kieling mit Fischern auf dem Fluss unterwegs - ohne Ergebnis. Der einzige Beiji, den er findet, ist ein präpariertes Tier im Naturkundemuseum in Shanghai. Am Zusammenfluss von Amazonas und Rio Negro erfüllt sich für Andreas Kieling endlich ein lang ersehnter Wunsch: mit Flussdelfinen tauchen. Einheimische haben Delfine an sich gewöhnt und füttern die Tiere regelmäßig. Es sind Botos, rosa Amazonas-Flussdelfine. Das Wasser des Rio Negros ist zwar dunkel, aber doch so durchsichtig, dass wunderschöne Filmaufnahmen gelingen. Namibia ist ein Land voller Gegensätze. Große Teile der Region bestehen aus Wüste und Halbwüste. Die kalten Meeresströmungen des Südatlantiks spenden oft den einzigen Niederschlag: in Form von Tautropfen. In einigen Gebieten hat es seit über zehn Jahren nicht mehr geregnet. Trotzdem leben hier die größten Landsäuger unseres Planeten - Wüstenelefanten, eine Unterart des Afrikanischen Savannenelefanten. Mehrere Wochen lang konnte Andreas Kieling den Tieren durch die Wüste folgen. Die Dickhäuter sind sehr selbstbewusst und angriffslustig. Bei den Dreharbeiten bekam der Tierfilmer das immer wieder am eigenen Leib zu spüren. Der Yellowstone-Nationalpark im Grenzgebiet von Montana, Idaho und Wyoming ist der älteste Nationalpark der Erde. Hier liegt nicht nur ein Supervulkan, der Park beherbergt auch mehr als die Hälfte aller aktiven Geysire der Erde. Große Herden von Steppenbisons, Wapitis, Pronghornantilopen, Maultierhirschen und Bighornschafen leben in der "Serengeti des Nordens". Schwarz- und Grizzlybären, Wölfe, Pumas und Kojoten machen Jagd auf die Pflanzenfresser. Der Yellowstone ist heute im Gleichgewicht. Das war nicht immer so. Am Beispiel des Steppenbisons zeigt Andreas Kieling, wozu der Mensch in der Lage ist. Von dem schwersten Landsäugetier Nordamerikas lebten einst geschätzte 40 bis 50 Millionen Exemplare in den großen Prärien. Nach dem Vernichtungsfeldzug der weißen Siedler blieben ganze 800 Tiere übrig. Der Yellowstone war das einzige Wildnisgebiet in den Kernstaaten der USA, wo diese Art überlebt hat. Heute gilt der Bestand an wilden Bisons wieder als gesichert.


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