Kielings wilde Welt

  • Keine andere Affenart der Welt lebt so weit im Norden wie die Japanmakaken. Nicht nur Andreas Kieling, sondern auch die Affen nutzen die heißen Quellen auf der Insel Honshu zum Baden. Vergrößern
    Keine andere Affenart der Welt lebt so weit im Norden wie die Japanmakaken. Nicht nur Andreas Kieling, sondern auch die Affen nutzen die heißen Quellen auf der Insel Honshu zum Baden.
    Fotoquelle: ZDF/Frank Gutsche
  • Der flache und fischreiche Kerkinisee bietet den Krauskopfpelikanen ideale Bedingungen. Rund 200 Paare kommen jedes Jahr hierher, um zu balzen und um ihre Jungen großzuziehen. Vergrößern
    Der flache und fischreiche Kerkinisee bietet den Krauskopfpelikanen ideale Bedingungen. Rund 200 Paare kommen jedes Jahr hierher, um zu balzen und um ihre Jungen großzuziehen.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Die Möwen werden von den Krauskopfpelikanen als Futterkonkurrenten scharf beobachtet. Bis zu 1,5 Kilogramm Fisch verspeist ein erwachsener Krauskopfpelikan am Tag. Vergrößern
    Die Möwen werden von den Krauskopfpelikanen als Futterkonkurrenten scharf beobachtet. Bis zu 1,5 Kilogramm Fisch verspeist ein erwachsener Krauskopfpelikan am Tag.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Bei vielen Dreharbeitet begleitet die Hündin Cleo den Tierfilmer Andreas Kieling. Vergrößern
    Bei vielen Dreharbeitet begleitet die Hündin Cleo den Tierfilmer Andreas Kieling.
    Fotoquelle: ZDF/Erik Kieling
  • In der ältesten Wüste der Erde, der Namib, leben noch etwa 600 Wüstenelefanten. Sie sind etwas kleiner als ihre Verwandten aus der afrikanischen Savanne. Vergrößern
    In der ältesten Wüste der Erde, der Namib, leben noch etwa 600 Wüstenelefanten. Sie sind etwas kleiner als ihre Verwandten aus der afrikanischen Savanne.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Wüstenelefanten holen sich die Feuchtigkeit aus ihrer Nahrung. Sie müssen nur alle vier Tage trinken. Im Trockental des Hoanib kennen sie alle Wasserlöcher. Vergrößern
    Wüstenelefanten holen sich die Feuchtigkeit aus ihrer Nahrung. Sie müssen nur alle vier Tage trinken. Im Trockental des Hoanib kennen sie alle Wasserlöcher.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Der dunkle Fleck am Auge deutet darauf hin, dass der Bulle sich in der Musth befindet. Der Testosterongehalt im Blut ist in dieser Zeit 50 Mal höher als sonst - die Bullen wollen sich paaren. Vergrößern
    Der dunkle Fleck am Auge deutet darauf hin, dass der Bulle sich in der Musth befindet. Der Testosterongehalt im Blut ist in dieser Zeit 50 Mal höher als sonst - die Bullen wollen sich paaren.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Japans Schneeaffen wärmen sich im Winter nicht nur im bis zu 42 Grad heißen Wasser auf, sie trinken es auch in kleinen Schlückchen wie Tee. Hier gilt das Interesse des Makaken allerdings dem seltsamen Gast im Pool, Andreas Kieling. Vergrößern
    Japans Schneeaffen wärmen sich im Winter nicht nur im bis zu 42 Grad heißen Wasser auf, sie trinken es auch in kleinen Schlückchen wie Tee. Hier gilt das Interesse des Makaken allerdings dem seltsamen Gast im Pool, Andreas Kieling.
    Fotoquelle: ZDF/Frank Gutsche
  • Krauskopfpelikane schaffen elegante Landungen trotz ihres Gewichts von 13 Kilogramm. Andreas Kieling hat die Vögel am Kerkinisee im Norden Griechenlands gefilmt. Vergrößern
    Krauskopfpelikane schaffen elegante Landungen trotz ihres Gewichts von 13 Kilogramm. Andreas Kieling hat die Vögel am Kerkinisee im Norden Griechenlands gefilmt.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Sobald die Balz im Februar beginnt, wachsen den Krauskopfpelikanen die schopfartigen Federn am Kopf. Vergrößern
    Sobald die Balz im Februar beginnt, wachsen den Krauskopfpelikanen die schopfartigen Federn am Kopf.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Der Kehlsack der Krauskopfpelikane fasst bis zu 14 Liter Wasser und dient als Kescher beim Fischfang. Während der Paarungszeit färbt sich der Hautsack in ein leuchtendes Orange. Vergrößern
    Der Kehlsack der Krauskopfpelikane fasst bis zu 14 Liter Wasser und dient als Kescher beim Fischfang. Während der Paarungszeit färbt sich der Hautsack in ein leuchtendes Orange.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Mit 3,4 Metern Flügelspannweite sind die Krauskopfpelikane die größten ihrer Art. Es gibt sie nur noch selten. Einige überwintern am Kerkinisee im Norden Griechenlands. Vergrößern
    Mit 3,4 Metern Flügelspannweite sind die Krauskopfpelikane die größten ihrer Art. Es gibt sie nur noch selten. Einige überwintern am Kerkinisee im Norden Griechenlands.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
Natur+Reisen, Tiere
Kielings wilde Welt

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ZDFneo
Mi., 15.08.
05:15 - 06:00
Die Überlebenskünstler


Auf unserem Planeten gibt es mindestens fünf Millionen verschiedene Arten und damit auch fünf Millionen verschiedene Wege, am Leben zu bleiben. Andreas Kieling zeigt dazu spannende Beispiele. Auch diesmal sind die Expeditionsziele des Tierfilmers sehr unterschiedlich, meist entlegene Orte, fast menschenleer und wild: der Ozean vor Neuseeland, Transkarpatien, das Hoanibtal in Namibia, heiße Quellen in Japan und der Kerkini-See im Norden Griechenlands. Im Norden Neuseelands trifft Andreas Jochen Zaeschmar. Der gebürtige Ostfriese lebt dort auf einem Segelboot und erforscht Kleine Schwertwale. Niemand auf der Welt weiß mehr über die Kleinen Schwertwale als der deutsche Meeresbiologe. Die geheimnisvollen Bewohner der Tiefsee tauchen meistens nur zur Hochsaison in den Gewässern Neuseelands auf. Wer sie dort sichtet, findet sie oft in Begleitung von Großen Tümmlern. Durch seine jahrelangen Beobachtungen hat Jochen Zaeschmar herausgefunden, dass die beiden Arten gern in engen sozialen Gemeinschaften schwimmen. Vom Wasserparadies Neuseelands geht es in ein Tal in der ältesten Wüste der Erde. Im Trockenflusstal des Hoanib trifft Andreas Kieling auf eine Familie der letzten 600 Wüstenelefanten Namibias. Auch diesmal kommt der Tierfilmer ungewöhnlich nah an die Elefanten heran. So gelingt es, sie dabei zu beobachten, wie und wo sie bei Temperaturen von durchschnittlich 40 Grad Celsius Wasser finden oder auf alternative Weise Flüssigkeit zu sich nehmen, ohne tatsächlich einen einzigen Tropfen zu trinken. Alle vier Tage allerdings muss auch ein Wüstenelefant an ein "richtiges" Wasserloch. An einer dieser Oasen wird Andreas Kieling Zeuge eines Kampfes zweier rivalisierender Elefantenbullen. Im Dreiländereck Mazedonien - Bulgarien - Griechenland filmt Andreas Kieling sehr seltene Pelikane mit eigenartigen Frisuren. Im Naturparadies Kerkini-See lebt eine kleine Population der Krauskopfpelikane. Sie sind die größten unter den Pelikanen, und viele Ornithologen behaupten, sie seien auch die schönsten. Früher gab es den Krauskopfpelikan überall auf der Nordhalbkugel. Heute sind nur noch wenige Populationen übrig, vor allem in ehemaligen Ländern der Sowjetunion und der Türkei. Bei allerschönstem Sonnenschein gelingen atemberaubende Zeitlupenaufnahmen der imposanten Vögel. Die Zuschauer erfahren auch, warum es dem seltenen Pelikan ausgerechnet an einem Stausee in Nordgriechenland so gut gefällt. In Japan besucht Andreas Kieling stark behaarte Nutzer eines Freiluft-Spas. Bei minus 25 Grad Celsius ist das Baden in heißen Quellen die liebste Freizeitbeschäftigung der Schneeaffen. Und: Was die können, kann ein verfrorener Tierfilmer schon lange. Das letztes Reiseziel dürfte den meisten Europäern völlig unbekannt sein: Transkarpatien, früher auch Huzulei genannt, im westlichsten Zipfel der Ukraine. Eine geheimnisvolle Region in außergewöhnlicher Lage. Transkarpatien blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Allein im 20. Jahrhundert änderte sich die Staatszugehörigkeit sechs Mal. Viele Bewohner haben die Region nie verlassen, sind aber in Österreich geboren, in der Tschechoslowakei zur Schule gegangen, haben in Ungarn ihre Kinder geboren, in der Sowjetunion gearbeitet und verbringen in der Ukraine ihren Lebensabend. Diese besondere Grenzlage hat sich auch auf die Waldnutzung ausgewirkt. Bis heute hat hier uraltes Naturerbe überlebt: Hier besucht Andreas Kieling die letzten Fichten- und Buchen-Urwälder des europäischen Kontinents. In "Kielings wilde Welt" besucht der Tierfilmer einige stark bedrohte Arten und dokumentiert deren ungewöhnliche Überlebensstrategien. Die Tiere sind oft bestens an ihre Umgebung angepasst, aber fast überall zerstört der Mensch ihren Lebensraum. International operierende Wissenschaftler und Artenschützer versuchen, Schlimmeres zu verhindern und lassen Andreas Kieling an ihren Projekten teilhaben. Das ermöglicht ihm einen sehr exklusiven Zugang zu bestimmten Orten und Arten. Hochwertige 3D-Grafiken visualisieren Bestandsentwicklungen einiger gefährdeter Arten, aber auch aktuellste oder verblüffende Forschungsergebnisse. Ästhetische Highspeed-Aufnahmen, atemberaubend schöne Zeitraffer, intime Bilder einer Nestkamera, brillante NASA-Bilder aus dem Weltraum und Luftaufnahmen lassen die Zuschauer staunen. Sie befeuern die Träume von Sehnsuchtsorten wie der Wüste, verwunschenen Urwäldern und glitzernden Wasserparadiesen.


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