Kielings wilde Welt

  • Königspinguin füttert Jungtier, Falklandinseln Vergrößern
    Königspinguin füttert Jungtier, Falklandinseln
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Bartgeier frißt Knochen Vergrößern
    Bartgeier frißt Knochen
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Kolonie Königspinguine Südgeorgien Vergrößern
    Kolonie Königspinguine Südgeorgien
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Äthiopischer Wolf Vergrößern
    Äthiopischer Wolf
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Königspinguine auf den Falklandinseln. Vergrößern
    Königspinguine auf den Falklandinseln.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Wisente Rothaargebirge Vergrößern
    Wisente Rothaargebirge
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Königspinguin-Kolonie Südgeorgien Vergrößern
    Königspinguin-Kolonie Südgeorgien
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Äthiopische Wölfe Vergrößern
    Äthiopische Wölfe
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
  • Königspinguin mit Jungtier, Falklandinseln Vergrößern
    Königspinguin mit Jungtier, Falklandinseln
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Kieling
Natur+Reisen, Tiere
Kielings wilde Welt

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2014
Altersfreigabe
6+
3sat
Fr., 08.02.
14:45 - 15:30
Folge 3


In Folge drei will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen. Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents - die Bale-Berge. Fast so groß wie das Saarland, gilt dieser Nationalpark als Hotspot für seltene Tierarten. Hier leben gerade einmal noch rund 500 Exemplare der Äthiopischen Wölfe. Andreas Kieling begleitet Wolfsspezialist Claudio Sillero-Zubiri vom "Schutzprojekt für Äthiopische Wölfe". Der argentinische Biologe bekämpft seit vielen Jahren die Ansteckung der Wölfe mit Tollwut durch die Hütehunde der Bauern. In dem weitläufigen Gebiet keine einfache Aufgabe. Mitten in Deutschland, im Rothaargebirge, lebt seit Kurzem eine wilde Herde Wisente. Tierfilmer Andreas Kieling ist dort mit Jörg Tillmann unterwegs. Der Biologe hat über zehn Jahre alles darangesetzt, eine achtköpfige Herde in die Freiheit zu entlassen. Die Tiere stammen - wie alle weltweit lebenden 4500 Wisente - aus einer Erhaltungszucht und sind deshalb an Menschen gewöhnt. Bevor die Kolosse in die freie Wildbahn dürfen, müssen sie noch eine wichtige Prüfung über sich ergehen lassen: Beim Scheuversuch wird getestet, ob die schwergewichtigen Pflanzenfresser sich wie Wildtiere verhalten und "ordnungsgemäß" vor dem Menschen flüchten. Das nächste Ziel von Andreas Kieling sind die Alpen, Lebensraum des Bartgeiers. Der virtuose Flieger erreicht eine Spannweite von knapp drei Metern und wiegt bis zu sieben Kilogramm. Früher lebte der imposante Vogel überall in den Alpen, bis er Anfang des 20. Jahrhunderts durch hohen Jagddruck ausgerottet wurde. Seit 1986 wurden Bartgeier in den Alpenländern wieder angesiedelt. Andreas Kieling trifft den Leiter des internationalen Projekts Hans Frey bei der Auswilderung von Bartgeierküken. Ranger setzen die Jungvögel in einen Horst und füttern sie - ohne gesehen zu werden - vier Wochen täglich über ein Fallrohr. So verhindern die Ranger eine Fehlprägung auf Menschen. Die letzte Etappe von "Kielings wilde Welt" ist Südgeorgien, eine außergewöhnliche Inselwelt nur knapp 3700 Kilometer vom Südpol entfernt. Dort gelingen Andreas Kieling einmalige Aufnahmen einer riesigen Kolonie von Königspinguinen und von mächtigen kämpfenden See-Elefanten. Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. In drei Folgen reist er zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens sind die Schauplätze der Reihe "Kielings wilde Welt". Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.


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