Kielings wilde Welt

  • Orang-Utans sind baumbewohnende Großprimaten, die einzelgängerisch leben. Vergrößern
    Orang-Utans sind baumbewohnende Großprimaten, die einzelgängerisch leben.
    Fotoquelle: ZDF
  • Ein Orang-Utan-Weibchen mit ihrem etwa einjährigen Jungen Vergrößern
    Ein Orang-Utan-Weibchen mit ihrem etwa einjährigen Jungen
    Fotoquelle: ZDF
  • Dieses Orang-Utan-Baby ist ungefähr zwei Monate alt. Vergrößern
    Dieses Orang-Utan-Baby ist ungefähr zwei Monate alt.
    Fotoquelle: ZDF
  • Mausmakis gehören zu den kleinsten Primaten der Erde. Die nachtaktiven Tiere leben nur auf Madagaskar und sind in ihrem Bestand stark bedroht. Vergrößern
    Mausmakis gehören zu den kleinsten Primaten der Erde. Die nachtaktiven Tiere leben nur auf Madagaskar und sind in ihrem Bestand stark bedroht.
    Fotoquelle: ZDF
  • Baobabs, auch Affenbrotbäume genannt, sind das Wahrzeichen Madagaskars. Die Bäume werden bis zu 800 Jahre alt und können 30 Meter in die Höhe wachsen. Vergrößern
    Baobabs, auch Affenbrotbäume genannt, sind das Wahrzeichen Madagaskars. Die Bäume werden bis zu 800 Jahre alt und können 30 Meter in die Höhe wachsen.
    Fotoquelle: ZDF
  • Treffen zwei männliche Küstenbraunbären aufeinander, kommt es oft zu Auseinandersetzungen. Vergrößern
    Treffen zwei männliche Küstenbraunbären aufeinander, kommt es oft zu Auseinandersetzungen.
    Fotoquelle: ZDF
Natur+Reisen, Tiere
Kielings wilde Welt

Infos
Online verfügbar von 19/02 bis 21/03
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2016
Altersfreigabe
6+
arte
Di., 19.02.
18:35 - 19:20
Wildnis in Gefahr


Im zweiten Teil seiner neuen dreiteiligen Dokumentationsreihe besucht Andreas Kieling spannende Forschungsprojekte in gefährdeten Wildnisgebieten und befragt Experten nach ihren Ergebnissen: Gelingt die Auswilderung verwaister Orang-Utans und lassen sich die gefährdeten Tieflandregenwälder auf Sumatra schützen? Warum geht es ausgerechnet dem bestens angepassten Papageitaucher auf Island so schlecht? Warum folgt bei den Mantas auf den Malediven nach jahrelangem Geburtenstopp ein Babyboom und umgekehrt? Wie viel Wildnis wollen und können sich die Deutschen im Bayerischen Wald leisten? Wieso sind die Lebensbedingungen auf Madagaskar insbesondere für ganz große und ganz kleine Arten kritisch? Diesen Fragen geht Andreas Kieling auf den Grund. Dank hochwertiger Highspeed-Aufnahmen und atemberaubender Zeitraffer erhält der Zuschauer einen Einblick in die faszinierenden Welten der bedrohten Arten. Visuell unterstützt werden die verblüffenden Forschungsergebnisse zudem mit Hilfe detaillierter Computergrafiken.
In diesem Teil seiner Expedition wendet sich Andreas Kieling Regionen zu, die einerseits für Tierparadiese stehen, andererseits aber auch Orte des bedrohlichen Artenrückgangs sind.
So reist der Tierfilmer rund um die Welt und findet engagierte Wissenschaftler, die sich beispielhaft um den Tier- und Naturschutz kümmern. Vogelforscher auf Island, Naturschützer im Bayerischen Wald und Artenschützer auf Sumatra und den Malediven.
Nach aktuellen Schätzungen gibt es auf unserem Planeten rund 8,7 Millionen verschiedene Lebensformen. Nur 76 000 - ein kleiner Bruchteil davon - sind bislang wissenschaftlich erfasst. Es gibt also noch viel zu tun. Die Forschung ist sich einig: Seit dem Verschwinden der Dinosaurier war das Artensterben niemals so groß wie heute. 22 000 bekannte Arten sind akut bedroht. Evolution findet mittlerweile im Zeitraffer statt. Denn überall auf der Welt beschneidet der Mensch den Lebensraum von Pflanzen und Tieren. Zusätzlich erwärmt sich das Klima rasant.
Engagierte Wissenschaftler kümmern sich um gefährdete Tiere und unternehmen große Anstrengungen, um ganze Lebensräume zu schützen.
So die Mitarbeiter der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Auf Sumatra haben sie eine Dschungel-Schule für Orang-Utans aufgebaut. Vor allem verwaiste Tiere werden hier auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Daneben steht der Schutz der gefährdeten Tieflandregenwälder, einem artenreichen Lebensraum, im Fokus der Arbeit.
Auf Island trifft Andreas Kieling auf einen engagierten Vogelexperten, der sein Leben den Papageitauchern verschrieben hat. Er nimmt den Tierfilmer mit auf seine jährliche Küstenrundfahrt zu den Kolonien der drolligen Buntschnäbel. Für den Rückgang ihres Bestandes sind die schwindenden Futtergründe im Meer rund um die Nordmeerinsel verantwortlich.
Das nächste Ziel ist Madagaskar. Andreas Kieling spürt der Frage nach, warum es ausgerechnet den ganz "großen" und "kleinen" Arten auf dieser Insel so schlecht geht. Wissenschaftler des weltweit engagierten Manta Trusts haben auch die eleganten Schwimmer rund um die Malediven im Blick. Zusammen mit den Forschern unternimmt der Tierfilmer hier atemberaubende Tauchgänge und erfährt viel über das Leben der Mantas. Dass es auch Tierparadiese vor der eigenen Haustür gibt, zeigt Andreas Kieling am Beispiel des Bayerischen Waldes. Hier geht er zusammen mit Experten der Frage nach, wie viel Wildnis wir uns in Deutschland leisten wollen.


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