Moskau, Anfang 1953: Leo Demidow ist aus dem Zweiten Weltkrieg als Held zurückgekehrt und nun Geheimdienstoffizier der sowjetischen Staatssicherheitsbehörde MGB. Kompromisslos macht er Jagd auf Feinde des Regimes. Bei der Festnahme des Staatsfeinds Anatoli Brodsky erschiesst Leos Untergebener Wassili Brodskys Helfer vor den Augen ihrer beiden Kinder. Leo ist entsetzt und kanzelt Wassili vor seinen Männern ab. Unter Folter verrät der verhaftete Brodsky später sieben Personen, die ihm bei seiner Verschwörung geholfen haben sollen. Darunter ist auch Leos Frau Raisa . Generalmajor Kuzmin beauftragt ausgerechnet Leo selbst damit, den heiklen Verdacht zu untersuchen, was die ohnehin angespannte Beziehung zwischen den Eheleuten weiter verschlechtert. Währenddessen sorgt der Fall eines toten Jungen für Aufsehen. Auf den Bahngleisen wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden, nackt und grausam zugerichtet. Da es in der Sowjetunion der Stalinzeit offiziell keine Verbrechen gibt, wird der Mord zum Unfall erklärt. Alexei Andrejew , der Vater des Kindes und gleichzeitig MGB-Mitarbeiter, ist überzeugt davon, dass sein Sohn ermordet wurde. Und auch Leo hat seine Zweifel. Als der nächste Mord passiert, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und bringt damit sich und seine Familie in tödliche Gefahr.