Kirgistan

  • Der Hochgebirgssee Issyk-Kul liegt auf etwa 1.600 Meter und ist eine Schatzgrube für Archäologen. Bei einer Tauchexpedition wurden 1.000 Jahre alte Scherben einer versunkenen Siedlung aus der Blütezeit der Seidenstraße geborgen. Vergrößern
    Der Hochgebirgssee Issyk-Kul liegt auf etwa 1.600 Meter und ist eine Schatzgrube für Archäologen. Bei einer Tauchexpedition wurden 1.000 Jahre alte Scherben einer versunkenen Siedlung aus der Blütezeit der Seidenstraße geborgen.
    Fotoquelle: NDR
  • Das Petroglyphen-Feld von Tscholpon-Ata am Nordufer des Issyk-Kul: Die über 5.000 Fels-Gravuren zeigen rund 3.000 Jahre alte Alltags- und Jagdszenen - die ersten Beweise für nomadisches Leben in dieser Region. Vergrößern
    Das Petroglyphen-Feld von Tscholpon-Ata am Nordufer des Issyk-Kul: Die über 5.000 Fels-Gravuren zeigen rund 3.000 Jahre alte Alltags- und Jagdszenen - die ersten Beweise für nomadisches Leben in dieser Region.
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  • Jurten gehören seit jeher zum Lebensalltag der Kirgisen. Der Aufbau einer solchen Behausung ist höchst kompliziert und zeitaufwendig. Vergrößern
    Jurten gehören seit jeher zum Lebensalltag der Kirgisen. Der Aufbau einer solchen Behausung ist höchst kompliziert und zeitaufwendig.
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  • Nomadisches Leben hat auch die Sowjetzeit überstanden -- und so treiben nach wie vor viele Kirgisen ihre Tiere im Sommer auf Hochweiden. Vergrößern
    Nomadisches Leben hat auch die Sowjetzeit überstanden -- und so treiben nach wie vor viele Kirgisen ihre Tiere im Sommer auf Hochweiden.
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  • Ein hoch gelegenes Weide-Tal am Nordufer des Issyk-Kul-Sees Vergrößern
    Ein hoch gelegenes Weide-Tal am Nordufer des Issyk-Kul-Sees
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  • Der elfjährige Ümöt Dolootov (Mi.) spielt mit seinen Freunden die Komuz, ein lautenähnliches traditionelles Instrument mit drei Saiten. Vergrößern
    Der elfjährige Ümöt Dolootov (Mi.) spielt mit seinen Freunden die Komuz, ein lautenähnliches traditionelles Instrument mit drei Saiten.
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  • Familie Satybaldiev zieht in ein Sommerlager in die Berge. Die Halbnomaden wohnen im Winter in einem kleinen Dorf- - von Mai bis Oktober sind sie unterwegs. Vergrößern
    Familie Satybaldiev zieht in ein Sommerlager in die Berge. Die Halbnomaden wohnen im Winter in einem kleinen Dorf- - von Mai bis Oktober sind sie unterwegs.
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  • Ein kirgisisches Hochgebirgstal: der ideale Platz für die kirgisischen Nomaden, um ihr Sommerlager, das sogenannte Djailoo, aufzuschlagen Vergrößern
    Ein kirgisisches Hochgebirgstal: der ideale Platz für die kirgisischen Nomaden, um ihr Sommerlager, das sogenannte Djailoo, aufzuschlagen
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Kirgistan

Infos
Online verfügbar von 15/12 bis 15/03
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
arte
Sa., 15.12.
19:30 - 20:15
Hochgebirgsland voller Schätze


In der ehemaligen Sowjetrepublik Kirgistan lagern gigantische Goldvorkommen und im Issyk-Kul, einem der größten Gebirgsseen der Erde, schlummern versunkene Geheimnisse der Seidenstraße. Das Land ist geprägt durch die Gebirgszüge des Tienschan, auch "Himmelsgebirge" genannt. Fast die Hälfte der Fläche Kirgistans liegt auf über 3.000 Meter Höhe. Trotz Unruhen gilt der Staat als einzige parlamentarische Republik Zentralasiens mit demokratisch gewählter Regierung. Die bildstarke Dokumentation zieht mit Nomaden in die Berge, begleitet Goldsucher bei ihren Abenteuern, begibt sich auf die Suche nach Schneeleoparden und bietet viele spannende Einblicke in das Hochgebirgsland voller Schätze. Die Mitglieder der Großfamilie Satybaldiev sind Halbnomaden: Mitte Mai verlassen sie ihr Winterquartier in einem kleinen Dorf im Süden Kirgistans und ziehen in die Berge. Eine besondere Herausforderung ist es, ihre alte Jurte aufzubauen. Tynybek, Myrzabek und Berdibek sind Goldsucher. Früher waren alle drei Männer bei einer großen Kolchose angestellt. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR wurden sie arbeitslos, nun suchen sie nach Gold. Ümöt Dolootov ist elf Jahre alt und wohl der jüngste Rezitator des Manas-Epos über den Nationalhelden und Gründer Kirgistans. Es steht seit 2013 auf der Repräsentativen Liste des immateriellen UNESCO-Weltkulturerbes. Urlanbai Sulaimanov schützt die "Geister der Berge", so nennen Kirgisen die bedrohten Schneeleoparden. Unter der Schirmherrschaft des berühmten Schriftstellers Tschingis Aitmatov wurden Schutzgebiete und eine Pflegestation eingerichtet, mitfinanziert vom Naturschutzbund Deutschland.


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