Kiribati - Ein Südseeparadies versinkt im Meer

  • Hier stand früher ein Dorf. Vergrößern
    Hier stand früher ein Dorf.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Trachten aus Blumen und Palmenblättern. Vergrößern
    Trachten aus Blumen und Palmenblättern.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Dammstraße  auf Suled-Tarawa. Vergrößern
    Dammstraße auf Suled-Tarawa.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Kiribati versinkt im Meer. Vergrößern
    Kiribati versinkt im Meer.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Bei Flut wird das Haus Mwangteias und ihre Enkelin zu einer Insel. Vergrößern
    Bei Flut wird das Haus Mwangteias und ihre Enkelin zu einer Insel.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Kiribati - Ein schmales Band im Meer. Vergrößern
    Kiribati - Ein schmales Band im Meer.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Der Klimawandel ist Thema in der Schule. Vergrößern
    Der Klimawandel ist Thema in der Schule.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Der Meeresspiegel steigt. Vergrößern
    Der Meeresspiegel steigt.
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  • Das Wasser steigt. Vergrößern
    Das Wasser steigt.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
Report, Land und Leute
Kiribati - Ein Südseeparadies versinkt im Meer

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2016
BR
Mo., 15.04.
11:10 - 11:55


"Hier war früher ein großes Dorf mit 70 Familien", sagt Kaboua und deutet auf die leere, öde Fläche um ihn herum. Nur ein paar Palmenstümpfe erinnern daran, dass hier einmal Leben möglich war. Mittlerweile kann man den Ort nur bei Ebbe betreten, bei Flut steht alles unter Wasser. "Der Meeresspiegel steigt kontinuierlich und frisst unser Land. Die einzige Option für uns ist auszuwandern. Aber wir wollen hier in unserer Heimat bleiben." Das Inselreich Kiribati mitten im Südpazifik zwischen Australien und Hawaii bildet den weltweit größten, nur aus Atollen bestehenden Staat. Nach Prognosen der Vereinten Nationen droht Kiribati aufgrund des Klimawandels im Meer zu versinken - bereits in 30 oder 40 Jahren könnte dieses Paradies verschwunden sein. Denn die Inseln erheben sich kaum mehr als zwei Meter über den Meeresspiegel. Viele Folgeprobleme des Klimawandels machen die Situation noch schwieriger. Deshalb bauen Teatata und seine drei Söhne, wie viele andere Bürger von Kiribati, Mauern aus Steinen, abgestorbenen Korallen, Treibholz, Sand oder einfach Müll. Doch den immer häufigeren Sturmfluten sind diese Mauern nicht wirklich gewachsen. Ein weiterer verzweifelter Versuch das Land zu schützen ist das Anpflanzen von Mangroven. Sie sollen die Küsten Kiribatis gegen das steigende Wasser robuster und widerstandsfähiger machen. Vasiti Tebamare will sich vom drohenden Untergang nicht einschüchtern lassen. Aus diesem Grund engagiert sich Vasiti seit zwei Jahren bei "KiriCAN", dem Ableger einer internationalen Umweltschutzorganisation. Längst ist der Klimawandel auch ein fester Bestandteil des Schulunterrichts. Schon die Zehnjährigen lernen bei Lehrerin Taontereke die Gründe für den Klimawandel kennen, und wie die Landerosion vielleicht verhindert werden kann. Weltbekannt wurde ein gescheiterter Versuch: Ioane und seine Familie hatten als erste Klimaflüchtlinge offiziell Asyl in Neuseeland beantragt. Der Oberste Gerichtshof akzeptierte den Klimawandel nicht als Fluchtgrund und schob Ioane mit seiner Familie zurück in die Heimat ab.


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