Seit es die Brüder Blaise und Hervé Annequin in Aix-en-Provence zu Wohlstand gebracht haben, treten sie ihrem bescheiden lebenden Bruder Noël, dem schwarzen Schaf der Familie, mit Verachtung gegenüber. Nicht einmal das Schicksal von Noëls krebskranker Frau Isabelle interessiert die beiden. Als Isabelle ihren Mann eines Tages bittet, ihrem Leiden ein Ende zu machen, folgt Noël diesem Wunsch und leistet seiner Frau Sterbehilfe. Seine Brüder, die einen Skandal fürchten, wollen die Angelegenheit mit einem hässlichen Vorwand vertuschen: Sie beschließen, Noël für verrückt erklären zu lassen, und leiten seine Zwangseinweisung in die Psychiatrie ein. Als Noël sich schon mit seinem Schicksal abgefunden hat, schreitet seine Nichte Martine ein und verlangt einen Kompromiss. Man einigt sich darauf, dass Noël Frankreich verlässt und nach Südamerika auswandert. Martine beschließt, ihrem Onkel ins Exil zu folgen, was ihr selbst einen Vorteil bringt: Indem sie mit ihrer Familie bricht, kann die junge Frau einer arrangierten Hochzeit mit ihrem Cousin entgehen ... Die Figuren in dieser Familiensaga wirken beinahe karikiert. Fernandel ist hier als das schwarze Schaf der Familie in einer ernsten Rolle zu sehen und formt ein außergewöhnliches Tandem mit der 22-jährigen Jeanne Moreau, die seine Nichte Martine spielt. Orson Welles nannte sie einst "die beste Schauspielerin der Welt".