Als Benedikt Thaler von vier Jungs in die Enge getrieben wird, bedient er sich einer ungewöhnlichen Waffe: Er singt. Davon irritiert, vergisst der Anführer der Bande, auf Benedikts Faustschlag zu achten. Nicht immer kommt der Junge so einfach davon. Als Sohn einer Österreicherin und eines schwarzen US-Soldaten sieht er sich ständigen Hänseleinen ausgesetzt. Sein Grossvater , bei dem Benedikt seit dem Tod seiner Mutter aufwächst, schämt sich für seinen Enkel und führt ihn vor, indem er ihn Kneipenlieder zum Besten geben lässt, denn der Junge hat eine wunderbare Stimme. Benedikts Oma sieht traurig zu, wie ihr Enkel nirgends zu Hause ist. Eines Tages fasst sich Benedikt ein Herz und fährt nach Wien. Sein Ziel: Bei den Wiener Sängerknaben aufgenommen zu werden und mit ihnen nach Amerika zu fahren. Dort hofft er, seinen Vater zu finden. Beim Vorsingen stösst er die Anwesenden mit einem unanständigen Kneipenlied vor den Kopf. Dass er noch mehr zu bieten hat, merken sie erst, als er draussen ein unbekanntes Lied anstimmt. Der Kapellmeister Max Goldberg ist von Benedikt angetan, doch Benedikts Weg zum Sängerknaben gestaltet sich schwierig. Zum einen möchte der konservative Präfekt Hans Roschek keinen «Neger» im Chor dulden, zum anderen wird Benedikt von Kurt , dem ältesten Chormitglied, angefeindet, denn dieser befürchtet, dass ihm Benedikt seinen Part als Solosänger streitig machen könnte.