Kohle, Kumpel, Kapitäne - Das Geiseltal im Wandel

  • Braunsbedra mit seiner Brikettfabrik lag direkt am Rand des Tagebaus. In den großen Neubausiedlungen fanden viele eine neue Wohnung, deren Heimatdorf dem Tagebau weichen musste. Vergrößern
    Braunsbedra mit seiner Brikettfabrik lag direkt am Rand des Tagebaus. In den großen Neubausiedlungen fanden viele eine neue Wohnung, deren Heimatdorf dem Tagebau weichen musste.
    Fotoquelle: MDR/TV Omega/Holger Schmidt
  • Die Geiseltaler Musikanten in Bergmanns-Uniform. Orchester und Chöre halten bis heute im Geiseltal die Bergbau-Tradition aufrecht. Vergrößern
    Die Geiseltaler Musikanten in Bergmanns-Uniform. Orchester und Chöre halten bis heute im Geiseltal die Bergbau-Tradition aufrecht.
    Fotoquelle: MDR/Angela Thieme
  • Die Winzer Lars (l.) und Rolf Reifert begannen im Jahr 2000 mit dem Anbau von Wein auf einer ehemaligen Kohlehalde am heutigen Geiseltalsee Vergrößern
    Die Winzer Lars (l.) und Rolf Reifert begannen im Jahr 2000 mit dem Anbau von Wein auf einer ehemaligen Kohlehalde am heutigen Geiseltalsee
    Fotoquelle: MDR/Angela Thieme
  • Interview mit Axel Himmel an der ehemaligen Zentralwerkstatt Pfännerhall. Er war Hauptingenieur im Braunkohlenkombinat Geiseltal und setzte die Bergbautradition seiner Familie fort. Vergrößern
    Interview mit Axel Himmel an der ehemaligen Zentralwerkstatt Pfännerhall. Er war Hauptingenieur im Braunkohlenkombinat Geiseltal und setzte die Bergbautradition seiner Familie fort.
    Fotoquelle: MDR/Angela Thieme
  • Der Hafen in Braunsbedra. Er ist nach der Marina Mücheln der zweite Hafen, der am Geiseltalsee entstanden ist. Der ehemalige Tagebau ist heute ein attraktives Erholungsgebiet. Vergrößern
    Der Hafen in Braunsbedra. Er ist nach der Marina Mücheln der zweite Hafen, der am Geiseltalsee entstanden ist. Der ehemalige Tagebau ist heute ein attraktives Erholungsgebiet.
    Fotoquelle: MDR/Angela Thieme
  • Thomas Tribulowski war einst Hydrologe im Tagebau Geiseltal - und war beteiligt an den Vorbereitungen zur Umwandlung von der Kohlegrube in einen See. Heute schippert er mit seinem Fahrgastschiff "Felix" Besucher über den Geiseltalsee. Vergrößern
    Thomas Tribulowski war einst Hydrologe im Tagebau Geiseltal - und war beteiligt an den Vorbereitungen zur Umwandlung von der Kohlegrube in einen See. Heute schippert er mit seinem Fahrgastschiff "Felix" Besucher über den Geiseltalsee.
    Fotoquelle: MDR/Angela Thieme
  • Brikettfabrik "Pfännerhall" am Rand von Braunsbedra. So sah es dort noch zu Beginn der 90er Jahre aus. Vergrößern
    Brikettfabrik "Pfännerhall" am Rand von Braunsbedra. So sah es dort noch zu Beginn der 90er Jahre aus.
    Fotoquelle: MDR/TV Omega/Holger Schmidt
  • Edelgard Schmidt, Annemarie König und Ingrid Funka (v.l.) haben alle im Braunkohlenkombinat Geiseltal gearbeitet. Vergrößern
    Edelgard Schmidt, Annemarie König und Ingrid Funka (v.l.) haben alle im Braunkohlenkombinat Geiseltal gearbeitet.
    Fotoquelle: MDR/Angela Thieme
  • Tagebau und Industrie bestimmten jahrzehntelang die Landschaft im Geiseltal. Vergrößern
    Tagebau und Industrie bestimmten jahrzehntelang die Landschaft im Geiseltal.
    Fotoquelle: MDR/TV Omega/Holger Schmidt
Natur+Reisen, Land und Leute
Kohle, Kumpel, Kapitäne - Das Geiseltal im Wandel

MDR
Di., 23.07.
21:00 - 21:45


Der Bergbau prägte die Landschaft und das Leben der Menschen im Geiseltal - 295 Jahre lang. Sie waren stolz darauf, Bergleute zu sein. Sie schätzten Kollegialität und Zusammenhalt. 25% der 8.000 Beschäftigten im Braunkohlenkombinat Geiseltal waren Frauen. Sie fuhren die Loks der Kohlezüge, arbeiteten als Schlosserinnen auf gigantischen Baggern, bedienten schwere Maschinen. Selbst die Leitung des Kombinats lag in den Händen einer Frau. Zu Beginn der 1990er-Jahre änderte sich die Situation dramatisch: Das mit 100 Metern einst mächtigste Braunkohleflöz der Welt war ausgekohlt. Am 30.Juni 1993 verlässt der letzte Zug mit Braunkohle den Tagebau Mücheln. Zurück bleibt eine Mondlandschaft. 48 Quadratkilometer voll Brachen und zum Teil gefährlicher Altlasten. Zurück bleiben auch tausende Menschen, die plötzlich keine Arbeit mehr haben und vor einer ungewissen Zukunft stehen. Die Menschen im Geiseltal aber gaben nicht auf, sondern nahmen ihre Geschicke in die Hand. Mit vielen Visionen begannen sie, ein kleines Paradies zu schaffen, das sich heute an den Ufern des größten künstlichen Sees Deutschlands erstreckt. Nach Jahren der Flutung füllt inzwischen der Geiseltalsee, den Tagebau. Heute trifft man dort einen Hydrologen aus dem Tagebau, der die Entstehung des Sees vorbereitete und jetzt als Kapitän Passagiere über den See schippert. Oder die Winzerfamilie Reifert, die vor fast 20 Jahren den Mut hatte, auf einer früheren Abraumhalde einen Weinberg anzulegen.


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