Kolumbus und die wahren Entdecker Amerikas

  • Madoc soll im Gebiet der Flüsse Tennessee und Ohio auf ein indigenes Volk getroffen sein, das sich den Walisern anschloss. Die angeblich nach Madoc benannten Mandan wurden später von europäischen Forschern als Menschen mit ungewöhnlich heller Haut, blauen Augen und teilweise sogar blonden Haaren beschrieben. Vergrößern
    Madoc soll im Gebiet der Flüsse Tennessee und Ohio auf ein indigenes Volk getroffen sein, das sich den Walisern anschloss. Die angeblich nach Madoc benannten Mandan wurden später von europäischen Forschern als Menschen mit ungewöhnlich heller Haut, blauen Augen und teilweise sogar blonden Haaren beschrieben.
    Fotoquelle: ZDF/Stephan Zengerle
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    In ihren Mythen verehrten die nordamerikanischen Mandan einen "weißen Mann" als Urvater. War damit der walisische Prinz Madoc gemeint?
    Fotoquelle: ZDF/Mike Grünwald
  • Arabischen Quellen zufolge soll der einstige Herrscher des Großreichs Mali, Abubakari II, eine Flotte von 2000 Schiffen ausgesandt haben. Historiker vermuten, dass die Seefahrer den Auftrag hatte, das unbekannte Land im Westen zu erobern. Vergrößern
    Arabischen Quellen zufolge soll der einstige Herrscher des Großreichs Mali, Abubakari II, eine Flotte von 2000 Schiffen ausgesandt haben. Historiker vermuten, dass die Seefahrer den Auftrag hatte, das unbekannte Land im Westen zu erobern.
    Fotoquelle: ZDF/Stephan Zengerle
  • Madoc soll im Gebiet der Flüsse Tennessee und Ohio auf ein indigenes Volk getroffen sein, das sich den Walisern anschloss. Die angeblich nach Madoc benannten Mandan wurden später von europäischen Forschern als Menschen mit ungewöhnlich heller Haut, blauen Augen und teilweise sogar blonden Haaren beschrieben. Vergrößern
    Madoc soll im Gebiet der Flüsse Tennessee und Ohio auf ein indigenes Volk getroffen sein, das sich den Walisern anschloss. Die angeblich nach Madoc benannten Mandan wurden später von europäischen Forschern als Menschen mit ungewöhnlich heller Haut, blauen Augen und teilweise sogar blonden Haaren beschrieben.
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    Kolumbus ist nicht unvorbereitet in See gestochen, als er 1492 losfuhr, um den Seeweg nach Indien zu finden. Seine früheren Reisen hatten ihn nach Thule (Island), England und sogar an der Westküste Afrikas entlang bis in die Gegend des heutigen Ghana geführt. Mit großer Wahrscheinlichkeit hatte er unterwegs von den Anstrengungen seiner Vorgänger erfahren.
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    Brachen vor Kolumbus bereits afrikanische Seeleute in die Neue Welt auf? Arabischen Quellen zufolge soll der einstige Herrscher des Großreichs Mali, Abubakari II., eine Flotte von 2000 Schiffen ausgesandt haben, um das Land jenseits des Ozeans zu erobern.
    Fotoquelle: ZDF/Faber Courtial
Report, Dokumentation
Kolumbus und die wahren Entdecker Amerikas

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2019
ZDFneo
Do., 22.08.
05:25 - 06:10


Die Wikinger entdeckten die Neue Welt lange vor Kolumbus. Aber auch ein walisischer Prinz und ein afrikanischer König könnten Amerika noch vor dem berühmten Entdecker erreicht haben. Spekulationen gibt es viele. "Terra X" folgt den Spuren von drei außergewöhnlichen Expeditionen, die vor allem eines verbindet: Kolumbus könnte von den Amerikafahrten seiner Vorgänger gewusst und von ihrem Wissen profitiert haben. Bevor Christoph Kolumbus 1492 zu seiner historischen Reise in die Neue Welt aufbrach, hatte der geniale Navigator bereits einen Großteil der damals bekannten Seewege befahren. Im Februar 1477 reiste er in den hohen Norden nach Thule, das die Forschung heute als Island identifiziert. Hier lernte er die Sagas der Wikinger kennen und erfuhr von den Heldentaten Leif Erikssons. 500 Jahre vor Kolumbus hatte Leif bereits amerikanischen Boden betreten und eine Kolonie gegründet, die 50 Jahre Bestand hatte. In Bristol war Kolumbus schon ein Jahr zuvor gewesen. Hier wird er unvermeidlich von einem walisischen Prinzen namens Madoc erfahren haben, der 1170, also 300 Jahre vor Kolumbus, den Atlantik überquert und im Gebiet des Ohio River eine Burg errichtet haben soll. Kolumbus' letzte Reise, bevor er seine Pläne für den Westkurs nach Indien vorlegte, führte ihn entlang der westafrikanischen Küste bis zur Goldküste, dem heutigen Ghana. Dort hörte er höchstwahrscheinlich von der Expedition des unermesslich reichen Königs Abubakari II., der arabischen Chroniken zufolge 1310, also knapp 200 Jahre vor Kolumbus, mit 2000 Schiffen nach Amerika gesegelt sein soll. Dass Kolumbus möglicherweise die Entdeckerberichte anderer benutzte, wirft ein neues Licht auf die Entdeckungsgeschichte Amerikas, aber auch auf den Seefahrer selbst. Er fuhr keineswegs naiv ins Ungewisse. Im Unterschied zu seinen Vorgängern läutete er jedoch mit seiner Reise und der folgenden Erkundung, Eroberung und Ausbeutung einen Wendepunkt der Menschheitsgeschichte ein.


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