Kommissar Marthaler und sein Team ermitteln im Fall einer unbekannten Toten und eines vermeintlichen Selbstmörders. Die Spuren führen ins Frankfurter Rotlichtmilieu und in Politikerkreise. Als Charlotte von Wangenheim, die neue Kripochefin, ihrem Team den Fall der unbekannten Toten entzieht, ist Marthaler stinksauer. Der arrogante LKA-Beamte Axel Rotteck hat den Fall übernommen und verbietet Marthaler, sich einzumischen. Marthaler und sein Team konzentrieren sich notgedrungen auf den Fall des vermeintlichen Selbstmords. Der Landtagsabgeordnete Baron Freiherr von Münzenberg hat sich mit seinem Jagdgewehr in seinem Schloss erschossen. Doch war es tatsächlich ein Selbstmord? Der Baron sah sich mit dem Vorwurf konfrontiert, kinderpornografisches Material zu besitzen. Wurde ihm das Material nur untergeschoben, um ihn politisch kaltzustellen? Mit seinen Ansichten zum bevorstehenden Flughafen-Ausbau hatte sich der Baron in den eigenen Parteireihen Feinde gemacht. Da erhält Marthaler einen anonymen Hinweis aus dem LKA zum Fall der unbekannten Toten. Axel Rotteck verschleppt offenbar die Ermittlungen. Tatortspuren, die in einem Frankfurter Hotelzimmer genommen wurden, werden nicht ausgewertet. Marthaler verbeißt sich mithilfe der Pathologin Dr. Thea Hollmann entgegen den Anweisungen seiner Vorgesetzten auch in diesen Fall. Schlafen kann er ohnehin nicht, seit ihn seine Freundin Tereza verlassen hat. Bald drängt sich Marthaler eine Verbindung zwischen dem toten Landtagsabgeordneten und der toten Unbekannten auf. Beide Fälle haben Berührungspunkte mit dem zwielichtigen Sex-Club "Sterntaler", in dem auch Politiker verkehren. Bei einem einfachen Einsatz im "Sterntaler", an dem Marthaler und seine Kollegen den Club unter die Lupe nehmen wollen, kommt es zu einem dramatischen Schusswechsel. Offenbar ist Marthaler ganz nah dran an der Lösung der beiden Fälle. Doch er rechnet nicht mit einem mächtigen Gegner aus den eigenen Reihen.