Der pensionierte Kommissar Witse bekommt überraschend Besuch von seiner Schwester Maggie , die sich jahrzehntelang nicht mit ihm in Verbindung gesetzt hatte. Ihr Besuch hat einen tragischen Hintergrund: Ihre Tochter Rosie wurde ermordet. Maggie bittet ihren Bruder um Hilfe, da in ihren Augen die lokale Polizei zu wenig unternimmt, den Fall aufzuklären. Offenbar soll am Leichenfundort, einem englischen Soldatenfriedhof, in Kürze ein Gedenktag zum Ersten Weltkrieg stattfinden, zu dem selbst die britische Königin erwartet wird. Zuerst will Witse nichts von Maggie wissen, zu stark entfremdet sind sich die Geschwister. Doch dann erwacht sein kriminalistischer Instinkt, und er fährt in die Heimatstadt, um auf eigene Faust zu ermitteln. Schon bald findet er heraus, dass es sich beim Tod seiner Nichte nicht um einen isolierten Fall, sondern um eine Mordserie an Frauen handelt. Seine Kollegen vor Ort sind äusserst skeptisch, als er ihnen seine Theorie unterbreitet. Doch dann stösst er auf eine Spur im Internet und findet eine Möglichkeit, mit dem Täter in Kontakt zu treten, und sie sind widerwillig bereit, ihn zu unterstützen. Bald entwickelt sich ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel mit dem sadistischen Mörder, bei dem auch der Routinier Witse an die Grenzen seiner Belastbarkeit gerät.