Kubas langer Schatten der Erinnerung

  • Die kubanische Revolution wollte den Rassismus beenden, der auch in den religiösen Schulen Ausdruck fand. Vergrößern
    Die kubanische Revolution wollte den Rassismus beenden, der auch in den religiösen Schulen Ausdruck fand.
    Fotoquelle: ZDF
  • Graffiti mit Che Guevara auf einer Hauswand in Havanna: Bis heute ist der ehemalige Rebellenführer Symbolfigur für das sozialistische Kuba. Vergrößern
    Graffiti mit Che Guevara auf einer Hauswand in Havanna: Bis heute ist der ehemalige Rebellenführer Symbolfigur für das sozialistische Kuba.
    Fotoquelle: ZDF
  • Carmen Valdivia wurde im August 1962 von ihren kubanischen Eltern nach Miami geschickt. Sie kehrte nie wieder nach Kuba zurück. Vergrößern
    Carmen Valdivia wurde im August 1962 von ihren kubanischen Eltern nach Miami geschickt. Sie kehrte nie wieder nach Kuba zurück.
    Fotoquelle: ZDF
  • Zwischen 1960 und 1962 wurden Tausende Kinder von ihren Eltern aus Kuba in die USA geschickt. Vergrößern
    Zwischen 1960 und 1962 wurden Tausende Kinder von ihren Eltern aus Kuba in die USA geschickt.
    Fotoquelle: ZDF
  • Für die Eltern und Großeltern der jungen Generation in Kuba ist die US-amerikanische Geheimdienstoperation "Peter Pan" noch lebendige Erinnerung. Vergrößern
    Für die Eltern und Großeltern der jungen Generation in Kuba ist die US-amerikanische Geheimdienstoperation "Peter Pan" noch lebendige Erinnerung.
    Fotoquelle: ZDF
Report, Zeitgeschichte
Kubas langer Schatten der Erinnerung

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 10/07 bis 08/10
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2016
arte
Di., 10.07.
23:30 - 00:25


Das Misstrauen steckt tief: Als sich 2016 Barack Obama auf Kuba an die Bevölkerung wendet und eine gemeinsame Zukunft verspricht, bleiben einige Kubaner trotz der freundlichen Worte des amerikanischen Präsidenten skeptisch. Denn das Wirtschaftsembargo der USA perpetuiert weiterhin den sozialistischen Staat. Und schon seit vielen Jahren erhebt die kubanische Regierung schwere Vorwürfe gegen den großen Nachbarn. Einigen dieser Anschuldigungen geht die Dokumentation nach. Im Dezember 1960 verbreitete sich auf Kuba ein schreckliches Gerücht: Die neue Regierung unter Fidel Castro wolle den Eltern ihre Kinder wegnehmen, um sie in Lagern oder gar in der Sowjetunion ideologisch umerziehen zu lassen. Mehr als 14.000 Kinder wurden daraufhin von ihren verängstigten Eltern in die USA geschickt, um sie in Sicherheit zu bringen. Ein gewaltiger Exodus begann, eine nie vergessene Tragödie für die Kubaner. Viele Kinder kehrten nie zu ihren Eltern zurück und wendeten sich mit der Zeit von ihnen ab. Erst später wurde deutlich, dass sich hinter den Ereignissen eine Geheimdienstoperation der USA verbarg, an der auch die katholische Kirche mitwirkte: die Operation "Peter Pan". Sie sollte Fidel Castros Land mitten ins Herz treffen und stand am Beginn eines verdeckten Krieges der USA gegen das kommunistische Kuba. Mehr als 50 Jahre später befinden sich die CIA-Akten noch immer unter Verschluss, und viele Betroffene leiden nach wie vor unter der Ungewissheit. Norbert Busè geht in seiner Dokumentation mit Zeitzeugen und ehemaligen Geheimdienstmitarbeitern auf Spurensuche. Experten rekonstruieren die historischen Ereignisse des Falls "Peter Pan" und weiterer verdeckter Operationen, die bis in die heutige Zeit führen.


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