Im Jahr 1960 wurde das Gerücht gestreut, dass die neue kubanische Regierung unter Fidel Castro den Plan verfolge, den Kubanern ihre Kinder wegzunehmen und sie in eigens geschaffenen Lagern oder gar in der Sowjetunion umerziehen zu lassen. Das löste bei zahlreichen Eltern Panik aus. Es kam zu Geheimoperationen, bei denen Castro-Gegner gemeinsam mit dem US-Geheimdienst Kinder von Kuba fortbrachten. Diese Aktionen belasten bis heute das Verhältnis zwischen den beiden Staaten.