Kunst im Reich der Mitte

  • Die spektakuläre Terrakotta-Armee des Ersten Kaisers: 6.000 Soldaten, um den Tod endgültig zu besiegen. Vergrößern
    Die spektakuläre Terrakotta-Armee des Ersten Kaisers: 6.000 Soldaten, um den Tod endgültig zu besiegen.
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    Soldaten-Figuren im Terrakotta-Armee-Museum
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    Soldaten-Figuren im Terrakotta-Armee-Museum
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Kultur, Kunst und Kultur
Kunst im Reich der Mitte

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 11/02 bis 12/05
Produktionsland
Volksrepublik China/Deutschland/Großbritannien
Produktionsdatum
2014
arte
So., 11.02.
05:25 - 06:15
Die Suche nach dem Paradies


In Sanxingdui bei Chengdu in der Provinz Sichuan tauchte 1986 eine verschwunden geglaubte Zivilisation wieder auf: In Opfergruben wurden Tausende Stücke aus Gold, Jade und Bronze gefunden, die sorgfältig zerbrochen, teilweise verbrannt und dann vergraben worden waren. Besonders auffallend waren vor allem riesige, aliengleiche Masken mit hervorspringenden Augen. Die Entdeckung der Ritualgräber zählt zu den bedeutendsten archäologischen Funden des 20. Jahrhunderts, von den Chinesen gerne als 9. Weltwunder gefeiert. Vieles an dem Fund ist bis heute rätselhaft geblieben. In jedem Fall erschütterte er den Glauben, die Wiege der chinesischen Zivilisation sei allein an den Ufern des Gelben Flusses zu finden. Dort waren die ersten Zeugnisse der chinesischen Schrift gefunden worden. Die Kalligraphie ist nicht nur Unterrichtsfach an chinesischen Schulen geblieben, sondern gilt weiterhin als wichtige Kunstform. Vom Gelben Fluss aus führt die Reise zur spektakulären Terrakotta-Armee. Ein Zufallsfund brachte 1974 die Sensation ans Tageslicht: über 6.000 lebensgroße, realistische Figuren. Zigtausende Menschen hatten Jahrzehnte daran gearbeitet, die Vision des ersten chinesischen Kaisers Realität werden zu lassen: eine Armee, die ihn nicht nur auf dem Weg ins Paradies eskortieren, sondern den Tod selbst besiegen sollte. Von der Terrakotta-Armee geht es weiter zu den Mogao-Höhlen an der Seidenstraße. Hier wurden zwischen dem 4. und 14. Jahrhundert nach Christus Hunderte Höhlen in den Sandstein geschlagen, die mit überwältigenden Buddha-Statuen und Wandmalereien ausgeschmückt sind. Wie in einem Brennglas werden hier Tausend Jahre der chinesischen Kunst und des chinesischen Lebens sichtbar.


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