Gomadingen ist ein Dorf auf der Alb, in dem mehr als 80 Prozent der Bewohner pendeln. Das ist weit mehr als der bundesdeutsche Durchschnitt. Wie funktioniert ein Gemeinsinn, wenn tagsüber fast alle Menschen unterwegs sind? Die Gomadinger machen es vor. Im intakten Dorfkern gibt es keine Leerstände. Viele junge Leute verwirklichen neue Projekte. Außerdem gibt es genügend Räume, die Gemeinsamkeit schaffen, und der rührige Bürgermeister weiß, dass es in einem Pendlerort auf eine gelungene Infrastruktur ankommt. Die Gomadinger zeigen, wie Landleben gelingen kann, wie ein Dorf für Zugezogene und Alteingesessene gleichermaßen eine Heimat ist und wie man Fremde integriert. Zahllose Älbler nehmen lange Wege zur Arbeit in Kauf, weil sie unbedingt auf diesem Flecken leben wollen. Andere sind im Ort selbst aktiv. Darunter ist ein junger Landwirt, der mit viel Tierliebe den Hof der Eltern umkrempelt und in die Zukunft führt. Ein Bäckerssohn verzichtet auf seine Modelkarriere, kehrt zurück und plant im Dorfkern ein neues Café mit Schaubäckerei. Ein Jungunternehmer geht in puncto Ökologie und Nachhaltigkeit neue Wege. Die Reihe "Landleben4.0" aus Gomadingen im Lautertal macht klar, dass Heimat Herzenssache ist und viel mit gelungener Gemeinschaft zu tun hat. Wenn dies gelingt, zieht niemand weg und viele kommen hinzu.