Als die nordvietnamesische Armee Ende April 1975 die südvietnamesische Hauptstadt Saigon erreichte, mussten US-Offiziere sich einem moralischen Dilemma stellen: Sollten sie die offiziellen Anweisungen befolgen und nur amerikanische Staatsbürger aus der brennenden Stadt bringen oder die Befehle ignorieren und auch einheimische Männer, Frauen und Kinder evakuieren? Eine Handvoll mutige Soldaten wagte den verzweifelten Versuch, möglichst viele Südvietnamesen in letzter Minute außer Landes zu schaffen. "Last Days in Vietnam" wurde 2015 als bester Dokumentarfilm für den "Oscar" nominiert.