Leben im Kronendach

  • Die Passionsblume wächst meist als Kletterpflanze, ihre Blüten erreichen bis zu 18 Zentimeter Durchmesser. Vergrößern
    Die Passionsblume wächst meist als Kletterpflanze, ihre Blüten erreichen bis zu 18 Zentimeter Durchmesser.
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  • Das für Brüllaffen charakteristische Schreien, das andere Tiere auf den Aufenthaltsort der eigenen Gruppe aufmerksam machen soll, erklingt meist am frühen Morgen. Vergrößern
    Das für Brüllaffen charakteristische Schreien, das andere Tiere auf den Aufenthaltsort der eigenen Gruppe aufmerksam machen soll, erklingt meist am frühen Morgen.
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  • Die meisten Bäume erreichen Höhen von 40 Metern, echte Urwaldriesen weitaus mehr. Vergrößern
    Die meisten Bäume erreichen Höhen von 40 Metern, echte Urwaldriesen weitaus mehr.
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  • Margays haben sehr bewegliche Zehen und breite Pfoten, mit denen sie sich im Geäst sicher fortbewegen können. Vergrößern
    Margays haben sehr bewegliche Zehen und breite Pfoten, mit denen sie sich im Geäst sicher fortbewegen können.
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  • Die Harpyie ist der kräftigste und wohl auch einer der seltensten Greifvögel der Erde. Vergrößern
    Die Harpyie ist der kräftigste und wohl auch einer der seltensten Greifvögel der Erde.
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  • Kapuzineraffen bewegen sie sich meist auf allen vieren fort, bei der Nahrungsaufnahme hängen sie manchmal nur an ihrem Schwanz. Vergrößern
    Kapuzineraffen bewegen sie sich meist auf allen vieren fort, bei der Nahrungsaufnahme hängen sie manchmal nur an ihrem Schwanz.
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  • Faultiere errichten keine Nester für ihre Jungen; in den ersten Lebenswochen klammern sich die Faultierbabys am Bauch der Mutter fest. Vergrößern
    Faultiere errichten keine Nester für ihre Jungen; in den ersten Lebenswochen klammern sich die Faultierbabys am Bauch der Mutter fest.
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Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Leben im Kronendach

Infos
Online verfügbar von 05/02 bis 12/02
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
arte
Di., 05.02.
18:35 - 19:20
Folge 2, Hungerkünstler im Regenwald


Die Baumkronen des tropischen Regenwaldes in Südamerika sind ein Füllhorn an Leben: Blüten voller Nektar, Blätter in Hülle und Fülle, süße, saftige Früchte für jeden. Und doch ist es der Hunger, der hier oben alles bestimmt, der über Bestehen und Vergehen entscheidet. Die Ausprägungen des Hungers sind vielfältig - mal subtil, mal radikal: Sei es der Hunger der Pflanzen nach Licht, nach Wasser und Nährstoffen. Oder der Hunger der Tiere nach Nektar, Früchten und frischem Fleisch. Denn trotz des üppigen Wachstums und der vielen verschiedenen Lebewesen ist das Nahrungsangebot dürftig. Die Jagd danach ist mühsam und der Preis hoch. Komplexe Gesetzmäßigkeiten bestimmen, wer sich welche Nahrungsquellen erschließt. Obwohl es auf den ersten Blick so aussieht, als bräuchte ein Pflanzenfresser einfach nur ins nächste Blatt zu beißen, ist es für ihn beinahe unmöglich, im Kronendach satt zu werden. Denn die Pflanzen wenden raffinierte Abwehrmechanismen an. Und sie machen sich den Hunger der Tiere ganz gezielt zunutze, manipulieren und instrumentalisieren sie für ihre Fortpflanzung. Das Leben im Kronendach steht unter dem Regime der Pflanzen: Sie sind die heimlichen Akteure, die zwar eine Fülle an Verlockungen bereithalten, sich aber raffinierter Tricks bedienen, um ihr eigenes Überleben zu sichern und - als Nutznießer - auch das der Tiere.


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