Einem kleinen Bub (Fabrizio Mast) ist das Schlimmste widerfahren, was einem jungen Menschen passieren kann: Er hat seine Eltern verloren. Bei seinem Grossvater (Felix Thürler) in den Bergen findet er liebevolle Aufnahme. Für den Jungen beginnt ein völlig neues Leben, im Sommer auf der Alp und im Winter im Tal. Die ganz neue Lebensweise, in die ihn sein Grossvater einführt, eröffnet ihm eine ganz neue Welt: das Leben in der Abgeschiedenheit der Berge und die für ihn ganz neue Begegnung mit der Natur und den Wildtieren. Hier findet der Bub unerwartet Trost nach dem schweren Verlust. Er lernt, sich unauffällig in der Natur zu bewegen, zu beobachten, zu entdecken und zu staunen. Er lernt, die Natur und das Verhalten des Wildes im Jahreslauf zu verstehen. Er lernt Geduld, Beharrlichkeit und Ausdauer. Er erkennt allmählich die in der Natur waltenden Gesetze und begreift, dass die Natur ohne den Menschen, aber der Mensch nicht ohne die Natur bestehen kann. Der Schweizer Naturfilmer Ronny Mast drehte im Jauntal einen mit immer wieder erstaunlichen Tier- und Naturaufnahmen angereicherten Film. Ein Erzähler führt das Publikum durch die Geschichte, deren Schlichtheit zur zeitlosen Schönheit der prachtvollen Naturkulisse passt. Als Darsteller des Buben setzte der Filmemacher seinen eigenen Sohn Fabrizio ins Bild. "Leben mit der Natur" steht nach der Ausstrahlung am Ostermontag während sieben Tagen auf SRF Play zum Abruf bereit.