Leopard, Seebär & Co.

  • Ein einfacher Plastikeimer wird im Spiel zum Helm für die Orang-Utans. Vergrößern
    Ein einfacher Plastikeimer wird im Spiel zum Helm für die Orang-Utans.
    Fotoquelle: NDR/Doclights GmbH 2017
  • Abschied im Eismeer: Die Kegelrobben Szara und Zefir verlassen heute den Tierpark Hagenbeck. Vergrößern
    Abschied im Eismeer: Die Kegelrobben Szara und Zefir verlassen heute den Tierpark Hagenbeck.
    Fotoquelle: NDR/Doclights GmbH 2017
  • Mit einem Bettbezug beschäftigen sich die Orang-Utans stundenlang. Vergrößern
    Mit einem Bettbezug beschäftigen sich die Orang-Utans stundenlang.
    Fotoquelle: NDR/Doclights GmbH 2017
Natur+Reisen, Tiere
Leopard, Seebär & Co.

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2007
ARD
Sa., 19.05.
10:40 - 11:30
Folge 195, Tauschhandel mit den Orang-Utans


Im Hamburger Tierpark Hagenbeck ist immer etwas los. Ob Nachwuchs erwartet wird, ein Tierarztbesuch ansteht oder die Elefanten mal wieder eine Wagenladung Futter benötigen - die Pfleger haben viel zu tun.
Claus Claussen bereitet den Orang-Utans mit Bettbezügen und Eimern ein Spiel vor. Am besten kommen die Bezüge an - von denen kann man wunderbar die Knöpfe abreißen und stundenlang darauf herum nuckeln. Auch Tauschgeschäfte lieben seine Orang-Utans sehr. Tuan wägt dabei jedoch sehr genau ab, wann sich ein Tausch lohnt und wann nicht. Als plötzlich die Handwerker im Gehege auftauchen, um neue Strahler anzuschrauben, wird Orang-Utan-Chef Tuan nervös und lässt seine Muskeln spielen. Trotz ihrer Stärke sind die vom Aussterben bedrohten Menschenaffen machtlos gegen ihren ärgsten Feind, den Menschen.
Als 2011 das Eismeer neu erbaut wurde, waren die beiden Kegelrobben Szara und Zefir die ersten Bewohner. Doch nun heißt es Abschied nehmen. Die Walrosse bekommen mehr Nachwuchs als erwartet. Nun wird es in den Becken des Eismeeres zu eng. Szara und Zefir treten daher ihre Reise in einen zoologischen Garten nach Polen an. Besonders Lisa Voß fällt der Abschied schwer. Im Laufe der Jahre sind ihr die beiden Kegelrobben sehr an Herz gewachsen.
Der Tierpark Hagenbeck setzt sich besonders für den Erhalt der vom Aussterben bedrohten Nordchinesischen Leoparden ein. Der neue Leopardenkater Sian ist erst 15 Monate alt und gerade erst geschlechtsreif. Die Hagenbecker hoffen auf gute Zuchterfolge. Heute darf Sian erstmals die große Außenanlage erkunden. In wenigen Tagen soll er dann mit der Leopardin Mor zusammengelassen werden.
Während Florian Ploetz im Tropen-Aquarium in der Terraristik arbeitet, ist der Zuständigkeitsbereich von Marian Merckens die Aquaristik. Selten arbeiten die befreundeten Tierpfleger zusammen, doch heute haben sie ein gemeinsames Projekt. Sie bauen eine raffinierte Futterrampe für die Schützenfische, bei der die Besucher sehen können, dass die Schützenfische ihrem Namen alle Ehre machen: Sie schießen mit einem gezielten Wasserstrahl ihre Beute vom Ast. Doch die Beute spielt nicht mit und die beiden Tierpfleger sind sich einig: ine Lösung muss her.
Volker Friedrich und der Auszubildende Lasse Leppin sind ausnahmsweise im Vogel-Revier unterwegs. Hier wurde Volkers Pflegling, das Baumstachler-Mädchen April, vorübergehend untergebracht, da sich ihr Gehege im Bison-Revier als nicht ausbruchssicher erwies. Ständig trieb sich die Ausreißerin im Tierpark herum und brachte sich so selbst in Gefahr. April kann jetzt in den niedersächsischen Jaderpark umziehen. Volker bereitet alles vor und nimmt Abschied.
So eine Riesensauerei im sonst so schönen Gehege der Humboldt-Pinguine: Die Tiere sind in der Mauser und haben reichlich Federn gelassen. Dave Nelde und Astrid Köhler treten zum Reinigungsdienst an. Die meisten Vögel haben die schlimmste Zeit bereits hinter sich, nur Pinguinmännchen Delli sieht noch sehr wüst aus und erntet ein wenig Spott von den Tierpflegern. Aber wo stecken eigentlich die Dampfschiffenten, die hier bei den Pinguinen leben?
Im Afrika-Revier herrscht heute Hochstimmung: Die Hamburger bekommen wieder ein neues Zebra - eine sehr junge Chapman-Stute namens Anna. Gleich eine ganze Pfleger-Mannschaft steht parat, um das Tier zu empfangen. Unter der Leitung von Dr. Michael Flügger wuchten sie die gut 130 Kilo schwere Transportkiste samt der etwa 170 Kilo schweren Anna in den Stall. Ein echter Kraftakt für das gesamte Team.


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