Leschs Kosmos

  • Weil wir nur ganz bestimmte Nachrichten angezeigt bekommen, leben wir zunehmend in einer Filterblase. Vergrößern
    Weil wir nur ganz bestimmte Nachrichten angezeigt bekommen, leben wir zunehmend in einer Filterblase.
    Fotoquelle: ZDF/Gruppe 5
  • Social Bots sind Profile in sozialen Medien, die vorgeben, echte Menschen zu sein. Vergrößern
    Social Bots sind Profile in sozialen Medien, die vorgeben, echte Menschen zu sein.
    Fotoquelle: ZDF/Gruppe 5
  • Algorithmen sind in der Lage, Details aus unserem Privatleben vorherzusagen. Vergrößern
    Algorithmen sind in der Lage, Details aus unserem Privatleben vorherzusagen.
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  • Immer mehr Kinder leben ihren Spieltrieb heute am Computer aus - mit ungeahnten Folgen. Vergrößern
    Immer mehr Kinder leben ihren Spieltrieb heute am Computer aus - mit ungeahnten Folgen.
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    Prof. Harald Lesch
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  • Harald Lesch vor dem Sendungslogo. Vergrößern
    Harald Lesch vor dem Sendungslogo.
    Fotoquelle: ZDF/Lux Lotusliner
Report, Wissenschaft
Leschs Kosmos

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ZDFinfo
Mo., 22.10.
08:45 - 09:15
Digitale Stimmenfänger - Meinungsmache im Netz


Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
Wir sind online - immerzu und jederzeit. Die Datenmassen, die wir dabei preisgeben, können genutzt werden, um uns zu manipulieren - und sogar, um unsere politische Meinung zu lenken. Harald Lesch erklärt in dieser Folge von "Leschs Kosmos", wie mit scheinbar harmlosen Likes und Onlinespielen intimste Details über uns gesammelt werden, wie Filterblasen entstehen und ob wir uns vor der Meinungsmache im Netz schützen können. Menschen unter 30 verbringen täglich mehr als vier Stunden im Internet. Längst nutzen soziale Netzwerke dieses Potenzial, setzen Algorithmen und Bots ein, um unsere Entscheidungen fast unbemerkt zu beeinflussen. Harald Lesch taucht ein in dieses Paralleluniversum des Internets. Es ist eine Welt, in der ein Kaufhaus aus frei verfügbaren Daten herauslesen kann, welche seiner Kundinnen schwanger sind - bevor sie es ihren engsten Vertrauten erzählt haben. Die amerikanische Armee beobachtet Computerspieler im Netz und rekrutiert sie als Soldaten. Mit den im Netz vorhandenen Daten können Computerprogramme berechnen, welche Hautfarbe wir haben, ob wir in einer Beziehung leben oder welche politische Einstellung wir haben. Eine enorme Fülle an Daten ist verfügbar - doch wir selbst bekommen davon nur einen Bruchteil zu sehen. So entstehen Filterblasen, die anmuten, als seien alle Nutzer, die miteinander vernetzt sind, einer Meinung. Die Flut an Daten hat eine gefährliche weitere Funktion. Denn wer manipulieren kann, welche Daten wir selbst im Internet zu sehen bekommen und welche nicht, wer soziale Netzwerke unterwandern und dort gezielt Informationen unterbringen kann, hat das mächtigste Gut in der Hand, das eine Demokratie besitzt: die Stimme jedes Einzelnen.


Werbepause? Zeit für Spielchen!

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