Lieb & Teuer

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Fotoquelle: NDR Presse und Information
Report, Dokumentation
Lieb & Teuer

NDR
Mo., 28.05.
06:50 - 07:20


Nach vorheriger Anmeldung können Zuschauer hier ihre Familienerbstücke und womöglich wertvollen Flohmarktfunde von Experten beurteilen und in ihrem ungefähren Wert einordnen lassen.

Thema:

Gemälde "Bulldogge und Dackel"

Das Ölbild mit den beiden Hunden stammt von dem Berliner Tiermaler Heinrich Sperling (1844 - 1924). Er ist berühmt für seine realistischen Darstellungen von Hunden, die auch die Wesensart und den Ausdruck der Tiere genau erfassen. Einige seiner Bilder haben auch eine humoristische Komponente. So auch in diesem Fall. Der Glatthaardackel steht auf dem Sprung vor einem gutbürgerlichen Haus. Die Tür ist einen Spalt weit geöffnet, wird aber von einer Bulldogge bewacht. Der Dackel möchte wohl zu gern an der Bulldogge vorbei, um an die Fressnäpfe zu kommen, aber die Bulldogge scheint nicht gewillt zu sein, ihn vorbei zu lassen. Fast eine Sozialstudie. Das Gemälde hat einige kleine Fehlstellen.

Geige

Der Instrumentenkörper ist ähnlich wie bei einer Gitarre achtförmig angelegt. Im 19. Jahrhundert wurden viele akustische Versuche durchgeführt um herauszufinden, wie entsteht ein Klang, wie wird er übertragen, was ist eine Frequenz usw. In diesem Zusammenhang wurden auch Instrumente untersucht. Dafür wurden zum Beispiel vereinfachte Geigen gebaut, um herauszufinden, was eigentlich für den Klang von Bedeutung ist. In der Folge entstand ein Markt, auf dem genau solche Stücke, die wie eine Geige klingen, aber doch etwas anders aussehen, nachgefragt wurden. Die Geige ist Ende des 19. Jahrhunderts im tschechischen Raum entstanden.

Wiener Reiseuhr

Der Typ der Wiener Reiseuhr geht zurück auf die englische Sedan-Uhr. Die Wiener Uhrmacher haben gern Ideen aus England übernommen. Das Gehäuse ist aus ebonisierter Buche, sie hat einen Tragegriff und ein vergrößertes Taschenuhrwerk. Auf dem Zifferblatt ist der Name des Herstellers vermerkt: Anton Liszt, der in der Zeit 1828 - 1868 produzierte. Er war der Bruder des Komponisten Franz Liszt.

Amphorenvase

Die Vase ist hergestellt worden von der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin. Die Marke weist auf eine Entstehungszeit zwischen 1849 und 1870 hin. Die Schmuckvase ist sehr farbenprächtig, mit einer schönen Blumenmalerei in einer Kartusche auf der Vorderseite und zwei Greifenkopf-Henkeln, die aus Metall gegossen und vergoldet wurden.

Silberschale



Werbepause? Zeit für Spielchen!

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