Clara Weichsler lebt seit der Scheidung allein mit ihrer Tochter Sophie in einem Haus am Klopeiner See. Sie arbeitet in einem Auktionshaus in Klagenfurt, mit dessen Leiter, Robert Kemper , sie auch privat liiert ist. Die beiden sind nicht nur beruflich ein eingespieltes Team, sie wollen auch demnächst gemeinsam mit Claras Tochter nach London auswandern, um dort in einem renommierten Aktionshaus zu arbeiten und sich ein neues Leben aufzubauen. Der Umzug steht kurz bevor, und Claras beste Freundin Iris kümmert sich bereits um die Weitervermietung von Claras Häuschen. Doch je näher der Umzug rückt, desto wehmütiger wird Clara. Während Robert für ein paar Tage nach London reist, um einige Dinge zu regeln, trifft Clara in ihrer Berghütte auf einen Fremden, der sich aufgrund einer Verwechslung dort häuslich eingerichtet hat. Erstaunt nimmt sie zur Kenntnis, dass der Unbekannte, Kinderbuchillustrator Benedikt , nicht gewillt ist, die Hütte zu räumen. Er hat sich in die Abgeschiedenheit zurückgezogen, um endlich wieder arbeiten zu können. Seit sein bester Freund Jonas bei einer gemeinsamen Bergwanderung tödlich verunglückt ist, leidet Benedikt unter einer Blockade und schafft es nicht, für dessen letztes Buch die Zeichnungen anzufertigen. Von kindlicher Neugier getrieben besucht Sophie den Fremden in der Hütte, was Clara anfangs sehr missfällt. Sie stellt Nachforschungen an und beginnt Sophie bei ihren Ausflügen zur Hütte zu begleiten. Je mehr sie über den eigenwilligen Sonderling erfährt, desto mehr fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Als Ben ihre Gefühle erwidert, steht Clara vor einer schweren Entscheidung.