Live Art

  • Nach 50 Jahren Karriere wird die New Yorker Künstlerin Joan Jonas -- auch bekannt als "elektronische Hexe", endlich gefeiert: mit einer großen Retrospektive in Mailand und auf der Biennale von Venedig. Vergrößern
    Nach 50 Jahren Karriere wird die New Yorker Künstlerin Joan Jonas -- auch bekannt als "elektronische Hexe", endlich gefeiert: mit einer großen Retrospektive in Mailand und auf der Biennale von Venedig.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Den großen Unterschied zu Joan Jones’ früheren Ausstellungen bringt die Live-Performance von Jazz-Musiker Jason Moran. In seiner Musik schwingt immer ein Stück Körperlichkeit mit. Vergrößern
    Den großen Unterschied zu Joan Jones’ früheren Ausstellungen bringt die Live-Performance von Jazz-Musiker Jason Moran. In seiner Musik schwingt immer ein Stück Körperlichkeit mit.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Hans Ulrich Obrist, Co-Direktor der Serpentine Gallery in London, betont den Einfluss, den Joan Jonas schon seit den 90er Jahren auf andere Künstler hatte -- auch auf ihn selbst. Vergrößern
    Hans Ulrich Obrist, Co-Direktor der Serpentine Gallery in London, betont den Einfluss, den Joan Jonas schon seit den 90er Jahren auf andere Künstler hatte -- auch auf ihn selbst.
    Fotoquelle: ARTE France
Kultur, Kunst und Kultur
Live Art

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 19/08 bis 27/08
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2016
arte
Heute
12:00 - 12:35
Ein Archiv für flüchtige (Performance-) Kunst


Wie erzählt man Geschichten, die alle Strömungen der Kunst überdauern? Die 1936 geborene New Yorker Künstlerin Joan Jonas bespielte den US-Pavillon bei der Biennale Venedig 2015. Eine späte offizielle Anerkennung für die Pionierin der Performance- und Multimedia-Kunst, die sechsmal an der Documenta in Kassel teilgenommen hat, der weltweit wichtigsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Jonas' Schaffen ist allgemein anerkannt, allerdings nur in der Kunstwelt. Der breiten Öffentlichkeit ist sie nach wie vor unbekannt - vielleicht, weil ihre Werke immer eher introspektiv und psychologisch waren als spektakulär oder aktionistisch. Und vielleicht, weil es für die marktbeherrschenden privaten Sammler zu schwierig ist, ihre Arbeiten zu zeigen. In den großen Museen der Welt dagegen sind sie vertreten: vom MOMA in New York über das Pariser Centre Pompidou bis zum Stedelijk Museum in Amsterdam. Für die Biennale Venedig schuf Joan Jonas die Installation "They Come to Us without a Word", die aus verschiedenen Projektionen, Klängen, Objekten und Lichtspielen zu zentralen Themen bestand, die in ihrem Werk immer wiederkehren: Kindheit, Natur, Körper und Bewegung. Bei einer Performance mit Live-Musik des berühmten US-amerikanischen Jazz-Pianisten Jason Moran wandelte sich die Installation zu einer Art Theaterstück. Mit zahlreichen Auszügen aus Mitschnitten ihrer Performances und präzisen Aufnahmen einiger zentraler Installationen, die bei einer großen Joan-Jonas-Retrospektive im Mailänder HangarBicocca zu sehen waren, zeichnet die Dokumentation ein Bild ihres rund 50-jährigen Schaffens nach. Dabei hat sie stets Abstand zum kommerziellen Markt gewahrt. In ihrem New Yorker Atelier erläutert Jonas ihr Konzept der theatralen Performance auf der Bühne, die jegliche direkte Interaktion mit dem Publikum verweigert und so den intimen Charakter betont. Diese diskrete und zugleich starke Präsenz der Künstlerin kennzeichnet bis heute ihre sehr persönliche künstlerische Handschrift.


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