Live Art

  • Der chinesische Künstler Xu Zhen lässt in seiner Installation "In Just a Blink of an Eye" (2005) Körper durch die Luft treiben, als wären sie nicht von der Schwerkraft beeinflusst. Vergrößern
    Der chinesische Künstler Xu Zhen lässt in seiner Installation "In Just a Blink of an Eye" (2005) Körper durch die Luft treiben, als wären sie nicht von der Schwerkraft beeinflusst.
    Fotoquelle: ARTE France
  • "Luminosity" (2012) von Marina Abramovic: nackt und mit ausgestreckten Armen auf einem Fahrradsattel Vergrößern
    "Luminosity" (2012) von Marina Abramovic: nackt und mit ausgestreckten Armen auf einem Fahrradsattel
    Fotoquelle: ARTE France
  • Die Künstlerin Otobong Nkanga präsentiert ihr Werk "Diaspora" (2014) in der Ausstellung "14 Rooms". In einem Gospelstück hinterfragt sie die Rolle der afrikanischen Frau und die Last, die Bräuche auf sie legen. Vergrößern
    Die Künstlerin Otobong Nkanga präsentiert ihr Werk "Diaspora" (2014) in der Ausstellung "14 Rooms". In einem Gospelstück hinterfragt sie die Rolle der afrikanischen Frau und die Last, die Bräuche auf sie legen.
    Fotoquelle: ARTE France
Kultur, Kunst und Kultur
Live Art

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 26/08 bis 03/09
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2016
arte
So., 26.08.
11:45 - 12:15
Ein Archiv für flüchtige (Performance) Kunst


"14 Rooms" war ein einmaliges Ausstellungskonzept, bei dem von 14 Performance-Künstlern weiße, 25 Quadratmeter große Räume mit lebenden Skulpturen bespielt wurden. Hinter jeder Tür entstand dabei eine neue Situation. In "14 Rooms" wurde das Verhältnis von Raum, Zeit und Körperlichkeit anhand einer interaktiven Kunstpraxis erforscht, deren "Material" der Mensch ist. Die Dokumentation zeigt nicht nur das Ausstellungsprojekt, sondern gibt auch einen geschichtlichen Überblick über die Performance als subjektive und vergängliche Kunstform, von den Pionierinnen Joan Jonas und Marina Abramovic bis hin zu den neueren Kreationen von Santiago Sierra , Damien Hirst und Xu Zhen . Die oft sehr intimen Performances wurden diskret mit einer beweglichen, manchmal auch versteckten Kamera gefilmt. So können die Betrachter und ihre Reaktionen beobachtet und dank Zeitraffer ein Gefühl für die Gesamtdauer der einzelnen Kunstwerke vermittelt werden. Ferner wird dem Zuschauer ein Einblick hinter die Kulissen und in die Proberäume gewährt. Dazu gibt es zahlreiche Interviews mit den Performern, mit Künstlern wie Marina Abramovic, Joan Jonas, Otobong Nkanga und Laura Lima, mit dem Architekten Jacques Herzog - dessen Büro Herzog & de Meuron die 14 Räume entworfen hat - sowie mit den beiden Kuratoren der Ausstellung, Klaus Biesenbach (Leiter des MoMA PS1) und Hans Ulrich Obrist. Das Projekt "14 Rooms" ist eine Kooperation zwischen der Fondation Beyeler, der Art Basel und dem Theater Basel aus dem Jahr 2014.


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