Lothringen - Neuentdeckt

  • Der kleine Ort Tarquimpol inmitten des Vogelschutzgebiets Etang de Lindre Vergrößern
    Der kleine Ort Tarquimpol inmitten des Vogelschutzgebiets Etang de Lindre
    Fotoquelle: SWR
  • Die Bahnhofshalle in Metz Vergrößern
    Die Bahnhofshalle in Metz
    Fotoquelle: SWR
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    Die Kathedrale in Metz
    Fotoquelle: SWR
  • Ein Hausboot auf dem Saar-Kohle-Kanal Vergrößern
    Ein Hausboot auf dem Saar-Kohle-Kanal
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    Das Fenster im Kaiserpavillon im Bahnhof von Metz zeigt Karl den Großen
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  • Der Place Stanislas in Nancy Vergrößern
    Der Place Stanislas in Nancy
    Fotoquelle: SWR
Natur+Reisen, Land und Leute
Lothringen - Neuentdeckt

Infos
Produktionsland
Luxemburg
Produktionsdatum
2018
SWR
So., 28.10.
20:15 - 21:45


Die einstige Industrieregion Lothringen überrascht mit abwechslungsreichen Landschaften: von den Hochweiden der Vogesen über Wälder und wilde Flüsse bis hin zu zahlreichen Seen. Der Film begibt sich auf Entdeckungsreise und zeigt in spektakulären Luftaufnahmen, wie facettenreich die Grenzregion ist. Dem Industriezeitalter verdankt Lothringen ein weites Netz von Schifffahrtskanälen. Der Rhein-Marne-Kanal besitzt technische Attraktionen wie das Schiffshebewerk von Arzviller oder die Schleuse von Réchicourt-le-Château, eine der höchsten Schleusen Frankreichs. Der Film begleitet einen Lothringer und seine Tochter, die ein Hausboot in modernstem Design bauen und damit die französischen Kanäle erkunden. Kulinarisch bekannt ist die Region vor allem für Mirabellen, aus denen unter anderem Marmelade hergestellt wird. Eine mobile Verkäuferin fährt mit einer Bäckerei auf Rädern von Dorf zu Dorf. Einen renommierten Naturfotografen zieht es im Winter auf den verschneiten Vogesenkamm und im Frühjahr auf den Oberlauf der Mosel. Der deutscher Bildhauer Stephan Balkenhol hat das Dorf Meisenthal in den Nordvogesen als Rückzugsort für sich entdeckt und schafft in seinem Atelier Skulpturen, die in der Kunstwelt hoch gehandelt werden. Die Städte Metz und Nancy haben ihr Gesicht enorm verändert und sind wieder "jung" geworden. Metz zieht seit der Eröffnung einer Dependance des Centre Pompidou das internationale Kunstpublikum an. Der beindruckende Museumbau liegt unweit des Kaiserviertels, das unter deutscher Herrschaft entstand und ein Paradebeispiel für wilhelminischen Urbanismus darstellt. In Nancy fokussiert sich alles auf die Place Stanislas, die zum Welterbe der Unesco zählt. Die Stadt ist für ihren Jugendstil bekannt. Sehenswert ist die Brasserie Excelsior. Und ein Zusammenschluss von Kunst-, Management- und Technikhochschule hat den Gedanken disziplinübergreifender Arbeit aus der legendären Epoche aufgegriffen. Studenten entwickeln Roboter und Videospiele. Immer wieder wird in der Grenzregion deutsch-französische Geschichte spürbar. Etwa auf dem Schlachtfeld von Verdun, das einer Kraterlandschaft gleicht. Das Gebeinhaus und der Soldatenfriedhof von Douaumont erinnern an blutige Kämpfe. Ein Künstler beschäftigt sich mit der Landschaft des einstigen Schlachtfelds und zeigt, wie der Ort des Schreckens sein Gesicht verändert. Entlang der Grenze stechen die Bunker der Maginot-Linie ins Auge, von denen einige von Vereinen in Stand gehalten und für Besucher geöffnet werden. An die Industriegeschichte Lothringens erinnern der Hochofen von Uckange und das Festival des italienischen Films in Villerupt. Hunderttausende Italiener waren als Gastarbeiter nach Lothringen gekommen, um in Stahlwerken und Eisenerzminen zu arbeiten.


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