Hundert Jahre alt will der Radweltmeister auf jeden Fall noch werden. Gustav-Adolf Schur, besser bekannt als Täve Schur, hatte schon immer hoch gesteckte Ziele. Auf einem klapprigen Tourenrad stählt er sich im Rennen mit dem Bus auf dem Weg zur Lehre. Wenig später gewinnt er bereits die Friedensfahrt und wird der erfolgreichste und vor allem beliebteste Radsportler der DDR. Die Menschen entlang der Rennstrecke gewinnt er nicht nur mit seinen sportlichen Leistungen, sondern auch mit seiner klaren, bodenständigen Art. Er steht zu seinen Überzeugungen, will Vorbild sein für Fleiß, Bescheidenheit und Ausdauer. Drei Tugenden, die er in seinem neuen Buch beschreibt und die ihn sein Leben lang zum Erfolg geführt haben. Wie die Radsportlegende mit der Corona-Krise umgeht, und welche Ängste er hat, besprechen wir mit ihm am Mittwoch.