Es gibt viel zu tun, sei es in der Wohnung, im Haus oder draußen. Die Norddeutschen sind Heimwerker*innen. Fast jeder greift heute schon mal zu Akkuschrauber, Bohrhammer und Stichsäge, schwingt Parkettschleifer oder Farbrolle. Die Motivation ist hoch, man spart Geld und hat noch Spaß dabei. Doch wie oft haben die Hobby-Handwerker*innen schon etwas versägt, verdübelt oder gar komplett vermurkst? Kurz vorm Scheitern hilft jetzt das neue Coachingformat im NDR Fernsehn: "Mach kein Murks!" Einsatz für Nina Thielvoldt, Malermeisterin in fünfter Generation, und Multi-Profi René Josef Mosa, alias Rossi: Maurer, Fliesenleger, Klempner. Das Expertenteam gibt Heimwerker*innen Hilfestellung und zeigt, hart, aber herzlich, wo der Hammer hängt. In dieser Folge ist Familie Hengelbrock aus Bissendorf bei Osnabrück weiter mit der Renovierung des Badezimmers beschäftigt, das großzügiger und schöner werden soll. Nach einigen Blessuren und einer angebohrten Wasserleitung sind nun endlich die alten Fliesen von der Wand und die Decke ist verspachtelt. Nun müssen alle Wänder verputzt werden, denn der Familienrat hat für frische Farbe gestimmt. Aktion "luftiges Traumbad statt Nasszelle". Doch nach dem Abriss klaffen riesige Löcher im Mauerwerk. Da brauchst du eine halbe Tonne Zement und wärst in vier Wochen noch nicht fertig, meint Profimaurer Rossi. Er hat eine andere Idee. In Hamburg-Eimsbüttel möchte Hanna Klimpe, Professorin für Social Media, die Wohnung verschönern: Zunächst ist ihr großer Lamellenschrank dran. Der ist über die Jahre ziemlich vergilbt und soll wieder in Weiß erstrahlen als Schmuckstück in der kleinen City-Wohnung im dritten OG. Ein kompletter Anstrich ist fällig. Aber wo soll man anfangen? Forschung und Lehre machen noch keine Handwerkerin. Schon das Auslegen des Fußbodens mit Schutzfolie ist ein Akt. Malermeisterin Nina Thielvoldt lächelt aufmunternd: "Holla, Lamelle! Anspruchsvoll, Gefahr der Nasenbildung von beiden Seiten. Aber erstmal schleifen, schleifen, schleifen! Und schnell weg mit der Plastikfolie. Als Bodenschutz haben wir was Besseres." Rossi düst mit dem Mach-kein-Murks-Mobil weiter: Der Hamburg Eimsbütteler Ballspiel Club wünscht sich schon ewig eine Grill-Hütte fürs gemütliche Beisammensein nach den Heimspielen. Doch beim Heimwerken sind die Fußballer vom HEBC nach eigener Einschätzung eher Kreisklasse als Landesliga. Rossis Urteil: "Leider vermurkst! Ball flach halten ist gut, aber Flachdach statt Schräge? Da steht euch bald der Grill unter Wasser." Und in Thomasburg im Landkreis Lüneburg hat sich Heimwerker Udo Grochowski mit seinem Hühnerstall-Projekt festgewühlt. "Das werden die teuersten Frühstücks-Eier Deutschlands", meint der Heimwerker selbstkritisch. Profi Rossi hat schon viel gesehen. Aber: mit dem Gabelstapler ins Gelände und in Slippern an die Kettensäge!? Die unterhaltsame Servicereihe "Mach kein Murks!" des NDR Fernsehens wird mit vielen richtig guten Tipps im Internet begleitet.