Madagaskar - Im Labyrinth der Tsingy

  • Von oben gesehen ist das Karstmassiv von Namoroka ein undurchdringliches Labyrinth. Vergrößern
    Von oben gesehen ist das Karstmassiv von Namoroka ein undurchdringliches Labyrinth.
    Fotoquelle: SWR
  • Im Inneren der Höhlen hängen Wurzeln wie riesige Kabel von der Decke. Sie ermöglichen den Bäumen an der Oberfläche des Karstmassivs das Überleben. Vergrößern
    Im Inneren der Höhlen hängen Wurzeln wie riesige Kabel von der Decke. Sie ermöglichen den Bäumen an der Oberfläche des Karstmassivs das Überleben.
    Fotoquelle: SWR
  • Die Botanikerin Lucile Allorge entdeckt eine sehr große Boa (Acrantophis madagascariensis), die vom Naturforscher Marc Gansuana gefangen wurde. Vergrößern
    Die Botanikerin Lucile Allorge entdeckt eine sehr große Boa (Acrantophis madagascariensis), die vom Naturforscher Marc Gansuana gefangen wurde.
    Fotoquelle: SWR
  • Dem Biologenteam begegnen zahlreiche Tierarten -- wie dieser Lemur, auch als Sifaka bekannt. Vergrößern
    Dem Biologenteam begegnen zahlreiche Tierarten -- wie dieser Lemur, auch als Sifaka bekannt.
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  • Die Wissenschaftler können sich auf der Oberfläche der Tsingy nur langsam fortbewegen. Vergrößern
    Die Wissenschaftler können sich auf der Oberfläche der Tsingy nur langsam fortbewegen.
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  • Wissenschaftler untersuchen das weitläufige Pflanzenwurzelnetz in einer der vielen Galerien. Vergrößern
    Wissenschaftler untersuchen das weitläufige Pflanzenwurzelnetz in einer der vielen Galerien.
    Fotoquelle: SWR
Report, Dokumentation
Madagaskar - Im Labyrinth der Tsingy

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 27/10 bis 25/01
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2017
arte
Sa., 27.10.
20:15 - 21:45


Eine Expedition Pariser Naturwissenschaftler besucht den Nationalpark Tsingy de Namoroka im Westen Madagaskars. Die 20 Forscher, darunter sind vor allem Biologen wie Insektenforscher, Amphibienforscher und Botaniker, werden mehrere Wochen lang die Flora und Fauna des von den Einheimischen Tsingy genannten Karstgebirges untersuchen. Der Name Tsingy bedeutet so viel wie "Nadeln" und beschreibt die scharfkantigen Felsplatten, die aus dem 1.600 Quadratkilometer großen Kalksteinsockel in die Höhe ragen. Nur mit auf Drohnen montierten Kameras lässt sich das bizarre Relief des Felsenlabyrinths erfassen. In seinem Inneren kann man die Evolution studieren wie heute nur noch an ganz wenigen Orten des Planeten. Forscher verglichen die Tsingy oft mit einer Arche Noah, doch sind längst nicht alle Spezies, die dort die Sintflut menschlichen Siedelns überlebt haben, inventarisiert. Dabei tickt die Uhr, denn die außerordentliche Biodiversität Madagaskars ist bedroht und immer mehr der unzähligen endemischen Arten sterben aus. Die Dokumentation beschreibt Wissenschaft als Abenteuer. Das Expeditionscamp des Pariser Naturkundemuseums ist zwar bestens ausgerüstet, doch das bedeutet im Steindschungel der Tsingy nicht viel. Glühende Hitze, lange Fußwege, der schwierige Materialtransport, ständige Verletzungsgefahr und am Abend Schwärme von Stechmücken bei der Auswertung des Materials im provisorischen Feldlabor - die Bedingungen der Expedition sind gnadenlos, doch der Leidenschaft und Entdeckerfreude ihrer Teilnehmer können sie nichts anhaben.


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