Zwölf junge Mädchen leben in einer kleinen Internatsschule mitten in Paris. Ihr Domizil ist eine schöne alte Villa mit einem großen Garten, betreut werden sie von Miss Clavel , einer jungen liebevollen Nonne, und Köchin Hélène sorgt für ihr leibliches Wohl. Das Waisenmädchen Madeline ist das jüngste und kleinste, aber temperamentvollste der Mädchen, schlau und mutig und keinem Abenteuer abhold. Manchmal geht dabei auch etwas schief, zum Beispiel, als sie vor Übermut auf das Geländer einer Seine-Brücke steigt und ins Wasser fällt, glücklicherweise wird sie von einer Hündin gerettet. Eines Tages hört Madeline zufällig, dass der Eigentümer der Villa, Lord Covington , nach dem Tod seiner Frau die Schule schließen und das Anwesen verkaufen will. Im Gegensatz zu den anderen Mädchen ist die Schule für Madeline das einzige Zuhause und Miss Clavel sorgt sich um sie wie eine Mutter. Also beschließt Madeline, Lord Covingtons Pläne mit allen Mitteln zu verhindern. Dabei kommt ihr der neue Nachbarsjunge Pepito , Sohn des spanischen Botschafters in Paris, gerade recht. Pepito hat vor lauter Langeweile nur Unsinn im Kopf. Das nutzt Madeline aber sehr geschickt, um die mondänen Kaufinteressenten mit diversen Streichen zu vertreiben. Doch es kommt noch dicker - Pepito wird von Leopold , seinem Hauslehrer, und einem Clown während eines Zirkusbesuchs mit seinen Eltern entführt. Madeline, die vor lauter Verzweiflung um den Verlust ihres Zuhauses mit dem Gedanken gespielt hatte, sich den Zirkusleuten anzuschließen, kommt dazu, wie die beiden Pepito in einen Zirkuswagen schleppen. Dummerweise bemerkt Leopold sie und bugsiert sie mit in den Wagen. Jetzt ist guter Rat teuer. Zum Glück sind auch Miss Clavel und Hündin Genevieve den Entführern auf den Fersen.